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Wechselhaftes Wochenende : Die Ostereiersuche fällt ins Wasser

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Schneebedeckte Ostereier hängen an einem Strauch in Aukrug (Schleswig-Holstein). Rund 10 Zentimeter Neuschnee sorgten am Donnerstag im Norden für winterliche Verhältnisse und Behinderungen im Verkehr. Bild: dpa

Das Osterwochenende wird bei höchstens zehn Grad und Regen eher ungemütlich. Im Norden kann es sogar schneien. Nach dem wechselhaften Wochenende soll aber endlich der Frühling vor der Tür stehen.

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          Am Osterwochenende müssen sich die Menschen vor allem im Nordosten warm anziehen. Am Karsamstag steigen die Temperaturen von Schleswig-Holstein bis Vorpommern nicht höher als drei bis sieben Grad. Auch mit Niederschlägen ist dort zu rechnen. In der Nacht zu Ostersonntag kann es vor allem im Osten Deutschlands Schnee oder Schneeregen geben.

          Das winterliche Wetter im Norden führe vermutlich zu mehr Staus, weil bei Schnee und glatten Straßen mehr Unfälle geschehen, sagte Christine Retting, ADAC-Sprecherin für Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der dpa.

          Die Straßen werden über Ostern an Gründonnerstag und am Karsamstag voraussichtlich am vollsten. „Gründonnerstag ist Start der Stausaison und auch am Samstag wird es auf den Straßen noch einmal voll, weil Bettenwechsel ist und viele Menschen für Ausflüge in die Innenstädte fahren.“

          Tagsüber ist es der Prognose zufolge am Ostersonntag meist dicht bewölkt, gebietsweise fällt Regen. Der Meteorologe Markus Übel machte dennoch Hoffnung: „Es gibt jedoch durchaus auch trockene Abschnitte, die die Kinder zum Suchen der Geschenke des Osterhasen nützen können.“

          Begünstigt sei die Südhälfte Deutschlands, wo es mit Temperaturen zwischen sechs und zehn Grad auch etwas milder sei als im Nordosten. Auch am Ostermontag bleibt es wechselhaft.

          Erst am Dienstag oder Mittwoch könnten die Werte am Thermometer dann allmählich wieder steigen. Dann wird es womöglich endlich frühlingshaft in Deutschland: Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sehen für Mitte kommender Woche Signale für den Anstieg der Temperaturen bis auf 15 Grad – das wäre dann auch ganz offiziell Frühlingswetter, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Unklar ist allerdings auch noch, ob dann die Sonne scheint oder weiterhin regnerisches Wetter den Frühling und so manchen nachösterlichen Urlaub trübt.

          Generell blieb der März als erster Frühlingsmonat deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das bestätigt auch die vorläufige Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Donnerstag: Zwischen zwei markanten Kältewellen gab es nur einen Hauch von Frühling. Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,5 Grad lag der März 2018 genau ein Grad unter der internationalen Vergleichsperiode.

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