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Schiffahrt : Schiffsunglück im Kaspischen Meer fordert 51 Opfer

  • Aktualisiert am

Bei einem Fährunglück östlich von Aserbaidschan sind am Dienstag alle 51 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

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          Bei einem Fährunglück im Kaspischen Meer sind am Dienstag alle 51 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Das meldete die russische Agentur Interfax unter Berufung auf das Staatsfernsehen der Republik Aserbaidschan. Mitarbeiter der Hafenbehörde in Baku teilten dagegen mit, acht Menschen seien gerettet worden.

          Die 154 Meter lange „Mercuri-2“ sei bei stürmischem Wetter gesunken, teilte die staatliche Schiffsgesellschaft am Dienstag in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku mit. Die mit 2.000 Tonnen Öl beladene Fähre sei knapp 100 Kilometer vor der Küste Aserbaidschans in einen Sturm geraten und gesunken, hieß es bei Interfax. Der Kapitän habe um 09.00 Uhr morgens (06.00 Uhr MESZ) ein Notsignal gesandt. Anschließend sei der Funkkontakt abgebrochen. Nach vorläufigen Angaben waren 43 Besatzungsmitglieder sowie 8 Passagiere an Bord des Schiffs, das von einem Hafen Kasachstans zur Küste Aserbaidschans unterwegs war.

          Die „Mercuri-2“ war von Aktau in Kasachstan nach Baku unterwegs und transportierte Frachtgut und Passagiere. Am Ort des Fährunglücks ist das Kaspische Meer etwa 300 Meter tief.

          Ein tödlicher Unfall auf dieser See hatte sich zuletzt im Juli ereignet. Damals waren bei einer Explosion auf einem aserbaidschanischen Tanker acht Seeleute getötet worden.

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