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Schäden durch Hagelsturm : Nasa verschiebt „Atlantis“-Start

  • Aktualisiert am

Die Schäden sind deutlich sichtbar: Außentank der Atlantis Bild: REUTERS

Hagelkörner mit einer Größe von Golfbällen haben die Raumfähre „Atlantis“ so stark beschädigt, dass der für Mitte März geplante Start verschoben wurde. Die Nasa teilte mit, der Space-Shuttle könne frühestens im April starten.

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          Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa muss nach einem Hagelsturm den für 15. März geplanten Start der Raumfähre „Atlantis“ um mindestens einen Monat verschieben. Bis zu einem Golfball große Hagelkörner hätten rund 2000 Einschläge im Isolierschaum am Außentank hinterlassen, sagte Programmdirektor Wayne Hale in Cape Canaveral in Florida. Außerdem seien an 26 Hitzekacheln am linken Flügel der Raumfähre „kosmetische“ Kratzer an der Oberfläche festgestellt worden.

          Als Konsequenz muss der Space-Shuttle jetzt in der kommenden Woche von der Startrampe in die 52 Stockwerke große Montagehalle zurückgerollt werden. Nach den Worten von Hayle kann die „Atlantis“ jetzt frühestens Ende April starten. Das Zeitfenster sei dann bis zum 20. Mai offen.

          Mit Einschlägen übersäter Außentank

          Hale zeigte während einer Pressekonferenz Fotos von dem mit Einschlägen übersäten Außentank. Nasa-Meteorologen beschrieben den Hagelsturm vom Montagabend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern als „Explosion“. Die Hagelkörner seien zwischen einem halben und fünf Zentimeter groß gewesen.

          Ein Tiefdruckgebiet über Florida war für den Hagelsturm verantwortlich

          Allein die Inspektion des Außentanks wird nach den Worten von Hale zwei Wochen dauern. Die „Atlantis“ sollte ursprünglich am 15. März zu einem elftägigen Flug zur Internationalen Raumstation starten. Jetzt muss die Nasa erst den Weltraumeinsatz der russischen Raumsonde „Sojus“ abwarten, die im April eine neue Langzeitbesatzung zur ISS bringt. Nachdem die „Sojus“ abgedockt habe, könne die „Atlantis“ starten, sagte Hale. Damit ist aus Sicht der Nasa erst ein Flug nach dem 22. April möglich.

          Die sechsköpfige „Atlantis“-Crew um Kommandant Rick Sturckow soll an der ISS unter anderem ein neues Segment installieren und ein Paar neuer Sonnensegel anbringen.

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