https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/scarlett-johansson-black-widow-star-verklagt-disney-17461106.html

Angeblicher Vertragsbruch : „Black Widow“-Star Scarlett Johansson verklagt Disney

  • Aktualisiert am

Mit ihr ist nicht zu spaßen: Scarlett Johansson als „Black Widow“ Bild: AP

Die amerikanische Schauspielerin Scarlett Johansson legt sich mit ihrem aktuellen Arbeitgeber an. Die Heldin des Films „Black Widow“ wirft dem Konzern Vertragsbruch vor, wie die Zeitung Wall Street Journal berichtet.

          1 Min.

          Scarlett Johansson (36) hat im Streit um ihren neuen Film „Black Widow“ den US-Unterhaltungsriesen Disney verklagt, wie US-Medien am Donnerstag berichteten. Nach Informationen der Zeitung „Wall Street Journal“ reichte die Schauspielerin in Los Angeles eine Klage wegen Vertragsbruchs ein. Sie richtet sich gegen die gleichzeitige Veröffentlichung des Marvel-Films „Black Widow“ im Kino und bei der Streamingplattform Disney+.

          Dieser gleichzeitige Start habe gegen Vertragsabsprachen verstoßen, mache der Hollywood-Star geltend. Ihr sei eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand zugesagt worden, ihr Verdienst basiere auf den Kinoeinnahmen.

          „Black Widow“ war am 9. Juli in den US-Kinos und gleichzeitig bei Disney+ erschienen. Johansson hatte zuvor die „Black Widow“-Figur aus dem Marvel-Universum mehrere Male verkörpert, doch dies war ihr erster Solo-Film um die kämpferische Agentin. Der Film unter der Regie der Australierin Cate Shortland erzählt die Vorgeschichte der als Schwarze Witwe bekannten Spionin Natasha Romanoff.

          Die Zahl der Studios steigt, die eine neue Vermarktungsstrategie verfolgen, indem sie Filme gleichzeitig auf der Leinwand und per Streaming herausbringen. Früher dauerte es Wochen oder Monate, bis ein Film nach dem Kinostart auch auf heimischen Bildschirmen verfügbar war.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Zwei Gegentore in neun Minuten : Flicks Elf zahlt Lehrgeld

          Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird in der ersten halben Stunde von ihrem Gegner aus Belgien vorgeführt, kämpft sich danach durch Füllkrug und Gnabry heran – verliert aber dennoch.
          Ein außerirdischer Ansatz: So soll der KI-Innovationspark aussehen.

          Lidl-Kaufland-Konzern : Ein KI-Ufo für Heilbronn

          Die Milliarden des Lidl-Kaufland-Imperiums krempeln Heilbronn um. Der Konzern baut nun mit öffentlicher Förderung einen Stadtteil für Künstliche Intelligenz. Nach heftiger Kritik versuchen die Beteiligten die Wogen zu glätten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.