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Rußland : 300 Eisfischer von Eisscholle gerettet

  • Aktualisiert am

Eisfischer in Sibirien Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Mehr als 300 Eisfischer sind in Rußland von einer ins offene Meer treibenden Eisscholle gerettet worden. Die Hobbyangler wurden per Helikopter, Luftkissenboot und weiteren Booten in Sicherheit gebracht.

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          Mehr als 300 Eisangler sind in Rußland von einer ins offene Meer treibenden Eisscholle gerettet worden. Die Männer wurden nach Angaben der Rettungskräfte am Montag per Helikopter, Luftkissenboot und weiteren Booten in Sicherheit gebracht.

          Rund 500 Angler hatten sich auf der Eisscholle vor der Insel Sachalin im Fernen Osten Rußlands aufgehalten, als diese sich plötzlich löste und rasch ins offene Meer hinaustrieb. Ein Teil von ihnen konnte sich aus eigener Kraft retten und noch rechtzeitig ans rund 700 Meter entfernte rettende Ufer gelangen.

          Die Angler hatten Warnungen der Behörden mißachtet, die seit Winteranfang immer wieder auf die Gefahr von losgelösten Eisschollen aufmerksam machten. In Rußland kommt es häufig zu derartigen Vorfällen. Trotz Warnungen der Behörden gehen Eisangler immer wieder auf die Eisflächen hinaus und riskieren dabei, daß sich Schollen vom Festland lösen. Eisangeln, bei dem die Köder durch Löcher im Eis ins Wasser hinabgelassen werden, ist ein beliebtes Hobby in Rußland.

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