https://www.faz.net/-gum-9fjyi

„Roseanne“ kommt zurück : „Ich bin nicht tot, ihr Schlampen“

  • Aktualisiert am

Ist für derbe Sprüche und beleidigende Kommentare bekannt: die amerikanische Schauspielerin Roseanne Barr. Bild: dpa

Nach rassistischen Kommentaren der Hauptdarstellerin kommt die amerikanische Serie „Roseanne“ als „The Conners“ wieder zurück ins Fernsehen. Die erste Folge dreht sich um ihren Serientod. Die echte Roseanne findet das gar nicht komisch.

          Die Erfolgsserie „Roseanne“ ist zurück im amerikanischen Fernsehen – allerdings unter neuem Namen und ohne die umstrittene Hauptdarstellerin Roseanne Barr. Der Sender ABC strahlte am Dienstag die erste Folge der Serie „The Conners“ aus, die drei Wochen nach der Beerdigung der Hauptfigur Roseanne beginnt. Sie zeigt, wie ihre nichtsahnende Familie erfährt, dass sich Roseanne zur Behandlung einer Knieverletzung heimlich schmerzlindernde Opiate besorgte – und letztlich an einer Überdosis starb.

          Der Sender ABC hatte die erst im März nach 21 Jahren Pause wieder gestartete Sitcom „Roseanne“ im Mai nach einem rassistischen Kommentar der Hauptdarstellerin zunächst komplett aus dem Programm gestrichen. Der Sender entschied sich dann aber doch für eine Fortsetzung – ohne die bisherige Namensgeberin.

          Barr hatte eine langjährige Beraterin des ehemaligen Präsidenten Barack Obama im Kurzbotschaftendienst Twitter als Kreuzung von „Muslimbruderschaft“ und „Planet der Affen“ beschimpft. Später versuchte sie die Aussage zu rechtfertigen und gab an, beim Verfassen des Tweets unter dem Einfluss eines Beruhigungsmittels gestanden zu haben.

          Bei der ersten Folge der „Conners“ saß offenbar auch Roseanne Barr vor dem Fernseher. Ihre Reaktion auf ihren Serientod ließ jedenfalls nicht lange auf sich warten. Nur wenige Minuten nach der Ausstrahlung twitterte sie: „Ich bin nicht tot, ihr Schlampen.“

          Weitere Themen

          Das Einmaleins des Lebens

          FAZ Plus Artikel: Gefängnisschule Adelsheim : Das Einmaleins des Lebens

          Jugendliche, die ins Gefängnis kommen, können dennoch einen Abschluss machen. In der größten Gefängnisschule Baden-Württembergs werden jungen Männern Wissen und Perspektiven vermittelt. Eine Reportage aus einem besonderen Ort.

          Topmeldungen

          Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Soli-Abschaffung

          TV-Kritik: Anne Will : Wiederbelebung der Neiddebatte

          Die SPD hatte bisher das einzigartige Talent, die Probleme ihrer Konkurrenz zu den eigenen zu machen. Bei der Debatte um den Solidaritätszuschlag scheint das anders zu sein, wie bei Anne Will zu beobachten war.
          Unser Sprinter-Autor: Sebastian Reuter

          F.A.Z.-Sprinter : Von wegen Kinderkram!

          Angela Merkel könnte in Biarritz noch eine tragende Rolle zukommen. Eltern sollten mit ihrem Nachwuchs über einen besonderen Mann sprechen. Und Glück stellt sich manchmal erst spät ein. Was sonst wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.