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Rentenreform : Anhaltende Verkehrsbehinderungen durch Streiks in Frankreich

  • Aktualisiert am

Streiks in Frankreich Bild: AP

Durch Streiks in Frankreich verspäteten sich am Mittwoch etwa 50 Flüge. Bei der französischen Eisenbahn fielen im Fernverkehr etwa 30 bis 40 Prozent der Züge aus.

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          Anhaltende Streiks gegen die geplante Rentenreform haben auch am Mittwoch den öffentlichen Verkehr in Frankreich behindert. Etwa 50 Flüge hätten Verspätungen bis zu zwei Stunden, hieß es nach Angaben der Flughäfen von Paris. Die Lage sollte sich im Verlauf des Abends jedoch wieder normalisieren. Betroffen seien in erster Linie Inlands- und Mittelstreckenflüge. In Italien beruhigte sich die Lage nach drei Streiktagen bei der Fluggesellschaft Alitalia allmählich. In Rom wurden jedoch noch einmal 50 Flüge gestrichen.

          Bei der französischen Eisenbahn fielen im Fernverkehr etwa 30 bis 40 Prozent der Züge aus. Ausfälle gab es auch auf der Strecke Paris - München und Wien. Die Eurostar-Verbindung zwischen Paris, Brüssel und London verkehrte jedoch normal, ebenso wie die Thalys-Verbindung nach Köln. Die Gewerkschaften der Bahn haben den Streik bis Donnerstag verlängert, wobei jedoch nur einige Nachtzüge betroffen seien. Die Züge im internationalen Reiseverkehr verkehrten weitgehend planmäßig, hieß es nach Angaben der Deutschen Bahn. Betroffen seien lediglich einige Nachtzüge.

          Am Dienstag hatten die landesweiten Proteste das öffentliche Leben im Land nahezu lahm gelegt. Auswirkungen waren auch in Deutschland spürbar, wo Flüge reihenweise gestrichen wurden. Die französische Lehrergewerkschaft hat zu weiteren Arbeitsniederlegungen am 10. Juni aufgerufen. Von diesem Tag an will die Regierung über die geplante Rentenreform in der Nationalversammlung beraten.

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