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Religion : DeMoss-Stiftung äußert sich erstmals zu Vorwürfen

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Der Sprecher der DeMoss-Stiftung versteht die Ablehnung in Deutschland nicht. In anderen Ländern sei "Kraft zu Leben" positiver aufgenommen worden.

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          Am Dienstag hat sich ein Sprecher der Arthur S. DeMoss-Stiftung erstmals gegenüber einer deutschen Nachrichtenagentur zu den Vorwürfen geäußert, die in jüngster Zeit von Kirchen und Medien gegen die Organisation erhoben wurden. "Wir sind keine Sekte und vertreten keine extreme Richtung, weder politisch noch religiös", sagte der Direktor von "power-for-living"-International, Ned McDonald, am Dienstag.

          Es seien bereits 60 Millionen "Kraft zu Leben"-Bücher in 15 Ländern gratis verteilt worden und in keinem Land sei es bisher zu vergleichbaren Angriffen gegen die Aktion gekommen, sagte der DeMoss-Sprecher. Ein Grund für das Misstrauen könne die Zurückhaltung der Organisation gegenüber der Presse sein. Bislang erhielten Interessierte auf Anfrage lediglich ein Fax, in dem die Stiftung betonte, nicht an Öffentlichkeit interessiert zu sein.

          Kontakte zur Mun-Sekte werden bestritten

          Das einzige Ziel der Stiftung sei es, Menschen zu einer persönlichen Begegnung mit Gott einzuladen. Recherchen deutscher Medien, nach denen die DeMoss-Stiftung Kontakte zur koreanischen Mun-Sekte habe, bezeichnete er als lächerlich.

          Prominenten-Werbung verboten

          Am Donnerstag letzter Woche untersagten die Landesmedienanstalten der einzelnen Länder den privaten Fernsehsendern die weitere Ausstrahlung des TV-Spots für "Kraft zum Leben". Die Stiftung ist in die Schlagzeilen gekommen, weil mehrere deutsche und internationale Prominente, wie etwa Fußball-Star Sergio Paulo oder Golfer Bernhard Langer, Werbung für das Buch machten.

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