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Regierung bangt um Touristen : Kanaren für Referendum gegen Ölbohrungen

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Touristenparadies: Die Regierung der Kanaren befürchtet, dass die Urlauber ausbleiben, wenn vor der Küste nach Öl gebohrt wird. Bild: AFP

Vor der Küste von Lanzarote und Fuerteventura soll nach Öl gebohrt werden. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat Angst, dass der Tourismus dadurch beeinträchtigt wird. Sie plant das Volk über die Bohrungen abstimmen zu lassen.

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          Die Regierung der Kanarischen Inseln will eine Volksabstimmung über die geplanten Ölbohrungen vor den Küsten von Lanzarote und Fuerteventura abhalten. Der Ministerpräsident der spanischen Region Paulino Rivero, ein entschiedener Gegner des Vorhabens, kündigte an, er werde die Zentralregierung um Erlaubnis für ein solches Referendum bitten.

          Rivero sieht Gefahren für den Tourismus, die Haupteinnahmequelle des Archipels. Er versprach zugleich „Dialog, Loyalität und institutionellen Respekt“. Seine Initiative solle nicht mit den separatistischen Bestrebungen Kataloniens verwechselt werden. Der spanischen Industrie- und Tourismusminister José Manuel Soria, der Probebohrungen durch den Energiekonzern Repsol befürwortet, sagte, dass Fremdenverkehr und Erdöl miteinander vereinbar seien. Letzteres verspreche im Erfolgsfall zusätzliche Arbeitsplätze.

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