https://www.faz.net/-gum-qypp

Raumfahrt : Neue Nasa-Sonde zur Erforschung des Mars gestartet

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Nach zwei Verschiebungen ist die neue Sonde zur Erforschung des Mars vom Cape Canaveral aus ins All gestartet. Sie soll auf dem Roten Planeten nach Spuren von Wasser suchen und helfen, einen möglichen Landeplatz zu finden.

          1 Min.

          Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa hat am Freitag im dritten Anlauf eine neue Sonde auf den Weg zum Mars geschickt. Der „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO), hob um 13.43 Uhr (MESZ) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida mit Hilfe einer Atlas-V-Rakete vom Boden ab. Der Start verlief nach Angaben der Nasa problemlos.

          Zuvor war der ursprünglich für Mittwoch angesetzte Starttermin zweimal verschoben worden, weil es Probleme mit der Trägerrakete gegeben hatte. Zunächst mußte eine Steuerungseinheit nochmal überprüft werden, einen Tag später gab es Software-Probleme beim Befüllen eines Tanks.

          Ankunft im März 2006

          Die Sonde soll auf dem Mars Informationen über die Existenz, Entstehung und Verteilung von Wasser sammeln. Außerdem sind Aufnahmen von der Mars-Oberfläche geplant. Ziel ist es, einen Landeplatz für künftige Besuche von Robotern, aber auch Menschen zu finden. Die Sonde wird voraussichtlich mehr Daten über den Mars liefern als alle bisherigen Mars-Missionen zusammengenommen. Am 10. März 2006 soll sie in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken und im November mit der Forschungsarbeit beginnen.

          Die Sonde ist sechseinhalb Meter hoch und hat einen Durchmesser von drei Metern. An Bord befindet sich die größte hochauflösende Kamera, die je von der Nasa ins Weltall geschickt wurde. Einschließlich der Startkosten investiert die amerikanischen Raumfahrtbehörde nach eigenen Angaben 720 Millionen Dollar (584 Millionen Euro) in das Projekt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Bildungsministerin Karliczek : Die Unterfliegerin

          Bildungsministerin Anja Karliczek gilt als ungeschickt, die Länder wollen sie in der Debatte um Bildungszusammenarbeit sogar ausbooten. Sie macht trotzdem weiter. Ein Porträt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.