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Raumfahrt : Nasa sucht Landeplatz für „Discovery“

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1982: Bisher einzige Shuttle-Landung in White Sands Bild: AP

Florida gilt allgemein als Sonnenstaat, doch für die Raumfahrt scheint das Wetter im Süden der Vereinigten Staaten nicht gut genug zu sein. Die „Discovery“ mit Thomas Reiter an Bord wird wegen schlechten Wetters wohl nicht in Cape Canaveral landen können.

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          Wegen schlechten Wetters kann die amerikanische Raumfähre „Discovery“ mit dem deutschen Astronauten Thomas Reiter an Bord nach Einschätzung der Nasa am Freitag wahrscheinlich nicht wie geplant in Cape Caneveral landen.

          Wie die Raumfahrtagentur auf dem Weltraumbahnhof in Florida mitteilte, werden tiefhängende Wolken und Regenfälle eine Landung am Freitag voraussichtlich unmöglich machen. Da auch die Edwards-Luftwaffenbasis in Kalifornien wegen zu starken Windes nicht angeflogen werden könne, muß die Nasa nun wohl auf den ungeliebten Landeplatz in White Sands im Bundesstaat New Mexico ausweichen. Die Entscheidung wird voraussichtlich erst am Freitag morgen fallen.

          Langer Rücktransport nach Florida

          In White Sands ist bislang nur ein einziges Mal, im Jahr 1982, eine Raumfähre gelandet. Weil es dort nachts sehr kalt wird, befürchtet die Nasa Beschädigungen unter anderem an Wasserleitungen der Raumfähre. Damit könnte sich der Rücktransport der „Discovery“ zur Startrampe nach Cape Canaveral um vier bis sechs Wochen verzögern.

          Nach fünfeinhalb Monaten in der ISS hatte sich Reiter am Dienstag abend mit der „Discovery“ auf den Heimflug zur Erde begeben. Neben dem Deutschen sind auch ein schwedischer sowie fünf amerikanische Astronauten an Bord der Raumfähre.

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