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Raumfahrt : ISS erhält einen japanischen Trakt

  • Aktualisiert am

Nachtstart: „Endeavour” trägt „Kibo” ins All Bild: AFP

Die Internationale Raumstation ISS wächst in diesen Wochen schneller denn je. Nachdem die Esa ihr Labor „Columbus“ installiert und das Versorgungsvehikel „Jules Verne“ getestet hat, ist nun das japanische Modul „Kibo“ auf dem Weg ins All.

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          Die amerikanische Raumfähre „Endeavour“ ist erfolgreich ins All gestartet. Pünktlich um 7.28 Uhr MEZ hob das Shuttle am Dienstag vom Kennedy-Raumfahrtzentrum bei Cape Canaveral im Bundesstaat Florida Richtung Weltall ab. Nach Angaben der Raumfahrtbehörde Nasa verlief der Start reibungslos.

          Die „Endeavour“ bringt erste Teile des japanischen Forschungslabor „Kibo“ zur ISS. Mit an Bord ist neben sechs amerikanischen Astronauten auch der Japaner Takao Doi, der während seines 16 Tage dauernden Aufenthalts im All das erste „Kibo“-Modul an der ISS
          installieren soll. Fünf Außeneinsätze mit einer Gesamtdauer von 33 Stunden sind dafür geplant.

          Vierte Nation auf der ISS

          Japan bekommt damit nach Europa, den Vereinigten Staaten und Russland als vierte Raumfahrtnation ein eigenes Forschungslabor an der ISS. Die „Kibo“-Bauteile sollen mit insgesamt drei Shuttle-Flügen bis März 2009 ins All gebracht werden.

          Monteur des japanischen ISS-Labors: Astronaut Takao Doi
          Monteur des japanischen ISS-Labors: Astronaut Takao Doi : Bild: AFP

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