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Raumfahrt : Discovery auf dem Weg zur ISS

  • Aktualisiert am

Geglückter Start zum 33. Einsatz Bild: AP

Die amerikanische Raumfähre „Discovery“ ist am frühen Sonntag morgen deutscher Zeit zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Es war der erste Nachtstart einer Raumfähre seit dem Absturz des Space Shuttle „Columbia“ im Februar 2003.

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          Die amerikanische Raumfähre „Discovery“ ist am frühen Sonntag morgen deutscher Zeit zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der Space Shuttle hob um 2.47 Uhr vom Startzentrum Cape Canaveral im amerikanischen Bundesstaat Florida ab. Wegen schlechten Wetters war der Start vorgestern um rund zwei Tage verschoben worden. Es war der erste Nachtstart einer Raumfähre seit dem Absturz des Space Shuttle „Columbia“ im Februar 2003.

          Der 33. Einsatz der „Discovery“ und 117. eines Shuttles überhaupt gilt als einer der schwierigsten in der Geschichte der Raumfähren. Die siebenköpfige Mannschaft unter Kommandant Mark Polansky, zu der auch der erste schwedische Astronaut Christer Fuglesang gehört, soll die endgültige Stromversorgung der ISS herstellen. Dazu sind drei Ausstiege in den freien Raum geplant. Dabei muß eine neue Sonnenbatterie an das Bordsystem angeschlossen werden. Das erfordert die zeitweilige Unterbrechung der Stromversorgung von Teilen der ISS.

          Erhöhung der Stammbesatzung

          Bisher wurde die ISS provisorisch nur von einer Sonnenbatterie mit Strom versorgt. Durch die zweite verdoppelt sich die Energieleistung. Das schafft die Voraussetzungen dafür, daß die Stammbesatzung der Station auf sechs Astronauten erhöht werden kann. Außerdem ist damit die Energieversorgung für das europäische Forschungsmodul „Columbus“ gesichert, das im Herbst 2007 zur ISS gebracht werden soll.

          Der deutsche Astronaut Thomas Reiter wird am Ende der zwölftägigen Mission wieder mit der „Discovery“ zur Erde zurückkehren. Er hatte seit Anfang Juli als zweiter Bordingenieur in der Station gearbeitet. Seinen Posten übernimmt für das nächste halbe Jahr die amerikanische Astronautin Sunita Williams.

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