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Raumfahrt : 2003 fliegen drei europäische Astronauten zur ISS

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Aktueller Blick auf die Internationale Raumstation Bild: Esa

Die Amerikaner wollen mehr Astronauten auf die Internationale Raumstation schicken. Die Chancen für Europäer steigen dadurch.

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          Im Jahr 2003 fliegen drei Europäer zur internationalen Raumstation ISS. Diese Planung der europäischen Raumfahrtagentur Esa passt ganz in die Pläne der Nasa, die in Zukunft die Zahl der ISS-Bewohner ab 2006 erhöhen will. Das erhöht natürlich auch für Europäer die Chance den Außenposten der Menschheit im All zu besuchen und dort zu forschen.

          Seit die ISS im Oktober 2000 das erste mal ständig bemannt wurde, waren fünf Europäer an Bord. Die drei Männer, die im kommenden Jahr die ISS besuchen, kommen auf drei verschiedenen Missionen dorthin.

          Drei Missionen - drei Europäer

          Der erste, der Spanier Pedro Duque, wird der im April mit einer zehntägigen Sojus-Mission unterwegs sein. Der zweite wir der Schwede Christer Fuglesang sein, der im Juli auf drei Weltraumspaziergängen von einer amerikanischen Raumfähre aus neue Teile an der ISS anbringen wird. Der dritte im Bunde ist der Holländer André Kuiper, der im Oktober mit einer Sojus-Kapsel zur ISS fliegen wird.

          Die Esa sieht den Zweck der Missionen vor allem darin, dass die Astronauten die wissenschaftlichen Einrichtungen auf der ISS kennen lernen und 2004, wenn das europäische Laboratorium Columbus an der ISS angebracht wird, dort sofort losforschen zu können. "Die geplanten Missionen spiegeln die erfolgreiche Weiterführung der Arbeit mit unseren russischen und amerikanischen Partner", sagte der Esa-Direktor für bemannte Raumfahrt, Jörg Feustel-Büechl. "Wir bringen damit die wissenschaftliche Forschung auf der ISS vorwärts, noch ehe unser eigenes Columbus-Labor ankommt."

          Zahl der künftigen ISS-ler steht noch nicht fest

          Dass Forschung in Zukunft eine große Rolle auf der ISS spielen soll, steht fest, denn auch die Nasa-Pläne deuten darauf hin. Zwar wurde noch nicht bekannt, wie viele Raumfahrer künftig in der ISS wohnen werden. Dies hänge stets von den Forschungserfordernissen ab, sagte der Direktor der US-Raumfahrtbehörde, Sean O'Keefe.

          Die Aufstockung der ISS-Mannschaft war ursprünglich immer geplant gewesen, durch die Finanzsorgen der Amerikaner jedoch lange in Frage gestellt worden. Leidtragende der Sparmaßnahmen wären vor allem die internationalen Partner gewesen, da ihre Chancen geringer gewesen wären, einen ihrer Astronauten ins All zu schicken. Auch die Forschung hätte nach Ansicht von Experten gelitten, da die dreiköpfige Besatzung vor allem damit beschäftigt war, die Station am Laufen zu halten.

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