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Gruppenvergewaltigung : Prozess zum Fall Mülheim

Fünf Jugendliche sollen in Mülheim an der Ruhr eine 18-Jährige vergewaltigt haben. Bild: dpa

In Duisburg hat der Prozess gegen drei mutmaßliche Vergewaltiger begonnen. Die drei zur Tatzeit gerade einmal 14 Jahre alten Jungen bestreiten die Tat.

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          Am Landgericht Duisburg hat am Dienstag die Hauptverhandlung gegen drei Jugendliche zur mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung von Mülheim an der Ruhr begonnen. Die zur Tatzeit 14 Jahre alten Jungen sollen Anfang Juli eine 18 Jahre alte Frau in einem Park zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Zwei weitere Jungen entgehen dem Prozess, weil sie damals erst zwölf Jahre alt waren und damit nach dem Gesetz strafunmündig sind. Der Fall hatte – vor allem wegen des Alters der Tatverdächtigen – auch überregional für Entsetzen gesorgt. Bei den drei nun in Duisburg angeklagten Jugendlichen handelt es sich um bulgarische Staatsbürger. Ihnen wirft die Staatsanwaltschaft gemeinschaftliche Vergewaltigung vor. Zum Prozessauftakt bestritten die drei minderjährigen Angeklagten über ihre Verteidiger die Vorwürfe. „Mein Mandant sieht das so, dass es zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr gekommen ist“, sagte ein Anwalt. Der Prozess findet aus Gründen des Jugendschutzes unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Stadt Mülheim scheiterte mehrfach mit dem Versuch, die Familie des mutmaßlichen Haupttäters nach Bulgarien auszuweisen.

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