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Steinwürfe und Barrikaden : Neuer Protest entflammt im Hambacher Forst

  • Aktualisiert am

Protest gegen die weitere Abholzung des Hambacher Forsts (Archivbild vom September) Bild: dpa

Kurz vor Weihnachten flammt der Protest im Hambacher Forst wieder auf. Ein RWE-Mitarbeiter wird verletzt – Aktivisten werfen bis in die Morgenstunden Steine.

          Im Hambacher Forst ist es abermals zu Ausschreitungen gekommen. Am Freitagabend warfen vermummte Unbekannte Steine und schossen mit Schleudern auf ein Sicherheitscamp des Energiekonzerns RWE, wie die Aachener Polizei am Samstag berichtete. Ein RWE-Mitarbeiter sei am Kopf verletzt worden.

          Die Unbekannten errichteten demnach eine Straßensperre an der Zufahrt zu dem RWE-Camp und zündeten diese an. Auch Böller seien gezündet worden. Herbeigerufene Polizeibeamte seien ebenfalls mit Steinen beworfen wurden. Verletzte gab es dabei den Angaben zufolge nicht. Noch bis in die Morgenstunden hinein beobachtete die Polizei aus einem Hubschrauber weitere Steinwürfe auf das RWE-Camp.

          Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen wurde in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohleverstromung. Der RWE-Konzern will einen Teil des Waldes roden, um den benachbarten Tagebau Hambach zu vergrößern. Das Oberverwaltungsgericht in Münster verhängte allerdings Anfang Oktober per Eilbeschluss einen Rodungsstopp. Ende November räumten Mitarbeiter von RWE Barrikaden.

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