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Popmusik : Tränen beim Gedenkkonzert für George Harrison

  • Aktualisiert am

George Harrison-Figur auf dem Hollywood-Boulevard Bild: AP

Eric Clapton, Tom Petty, Ravi Shankar und natürlich Paul McCartney spielten in der Londoner Royal Albert Hall auf.

          Zum ersten Todestag waren sie alle da: Von Paul McCartney bis zu Tom Petty spielten zahlreiche Prominente am Freitagabend in der Londonder Royal Albert Hall auf, um des vor einem Jahr verstorbenen Beatles-Gitarristen George Harrison zu gedenken.

          Die Eröffnungsrede zu der von Harrisons Witwe Olivia organisierten Benefizveranstaltung mit 5.000 Gästen sprach die Gitarren-Legende Eric Clapton. Der Star wusste ohne sein Instrument zunächst nicht so recht, wohin mit seinen Händen, brachte später aber fulminante Darbietungen zahlreicher Harrison-Kompositionen. Eines der vielen Highlights des denkwürdigen Abends war die Interpretation des Harrison-Songs „While My Guitar Gently Weeps“, bei dem Clapton und vielen anderen die Tränen in den Augen standen.

          McCartney sang „Something“

          Clapton spielte zusammen mit den letzten noch lebenden Mitglieder der Liverpooler Band, Sir McCartney und Ringo Starr. Mit den ersten Takten von Harrisons Liebeslied „Something“ riss McCartney die Zuhörerschaft zu Begeisterungsstürmen hin. Viel beklatscht für ihre Darbietung von „Taxman“ wurden Tom Petty and the Heartbreakers. Der 82-jährige indische Musiker Ravi Shankar, der häufig mit den Beatles zusammenarbeitete, gestaltete den ersten Teil des Konzerts. Shankar war das Idol von Harrison, der fernöstliche, psychedelische Klänge liebte und als der ruhige, in sich gekehrte Beatle galt.

          Haarige Angelegenheit: Beatles-Fan vor der Royal Albert Hall

          Unter den zahlreichen Menschen, die es während des Konzerts nicht auf ihren Stühlen hielt, waren auch viele ergraute Pilzköpfe, denen anzusehen war, dass sie die Beatles in ihrer Jugend live erlebt hatten. George Harrison war am 29. November 2001 im Alter von 58 Jahren in Los Angeles an einem Krebsleiden gestorben. Fast 21 Jahre zuvor, im Dezember 1980, war der Beatles-Gründer John Lennon in New York erschossen worden.

          Erlös an Wohltätigkeitsfonds

          Der Erlös des Gedenkkonzert geht an einen von Harrison 1973 gegründeten Wohltätigkeitsfonds. Auch die Erben des Ex-Beatles können sich über einen Geldregen freuen: Der Gitarrist der „Fab Four“ vermachte ihnen umgerechnet 148,8 Millionen Euro, wie aus am Freitag in London veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.

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