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Philippinen : Mehr als 4000 Tote durch Taifun „Haiyan“

  • Aktualisiert am

Wasserlieferungen in die zerstörten Gebiete Bild: dpa

Viertausend Menschen hat der Taifun über den Philippinen nach neuen Angaben das Leben gekostet. Die Hilfslieferungen der Vereinten Nationen haben inzwischen zwei Millionen Menschen erreicht.

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          Taifun „Haiyan“ hat nach neuesten Angaben mehr als 4000 Menschen auf den Philippinen das Leben gekostet. Die Katastrophenschutzbehörde des Landes listete am Mittwoch 4011 Todesopfer auf. 1602 Menschen würden noch vermisst. Mehr als 18.000 Menschen seien verletzt worden, teilte die Behörde mit. Nach jüngsten Angaben der UN-Nothilfeorganisation OCHA benötigen mindestens 2,5 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe. Mehr als eine Million Häuser seien beschädigt oder zerstört worden, teilte die Organisation mit.

          Die Vereinten Nationen haben mit ihrer Nothilfe inzwischen fast zwei Millionen Menschen erreicht. Mindestens 2,5 Millionen seien aber dringend auf Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung angewiesen, sagte ein UN-Sprecher am Mittwoch in der zerstörten Stadt Tacloban. Regionaldirektor Daniel Toole vom Kinderhilfswerk Unicef warnte, dass die Hilfsbereitschaft der internationalen Gemeinschaft bereits zurückgehe. Millionen Menschen bräuchten aber über sechs Monate hinaus Unterstützung.

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