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Personalie : Ex-Beatle George Harrison kämpft um sein Leben

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George Harrison, Foto aus dem Jahr 1998 Bild: dpa

„Die Therapie, die George Harrison jetzt bekommt, ist die letzte Chance, sein Leben zu retten“, schreiben englische Zeitungen.

          Ex-Beatle George Harrison (58) wird nach britischen Zeitungsberichten „in sehr schlechtem Zustand“ in einer New Yorker Klinik wegen seines Krebsleidens behandelt. „Im Krankenhaus sagt man, die Therapie, die er jetzt bekommt, ist die letzte Chance, sein Leben zu retten“, zitierte der „Daily Telegraph“ (London) am Mittwoch eine nicht näher genannte Quelle.

          Harrison war in den vergangenen drei Jahren an Kehlkopfkrebs, Lungenkrebs und einem Hirntumor erkrankt. Er führte dies selbst darauf zurück, dass er lange ein Kettenraucher gewesen war.

          Den Berichten zufolge wird Harrison unter dem Namen George Arrias - dem Mädchennamen seiner Frau Olivia - in der Universitätsklinik von Staten Island geführt. Dort bietet der Direktor der Bestrahlungsonkologie, Gil Lederman, eine besonders starke Strahlentherapie an. Diese sei nur für Patienten mit großen und weit fortgeschrittenen Tumoren geeignet, schrieb der „Telegraph“. Harrison sei sehr mager geworden. Seine Frau sei rund um die Uhr bei ihm.

          Zu der Therapie hatte Lederman dem „Sunday Telegraph“ im vergangenen Jahr gesagt: „Es gibt keine Garantie. Es ist ein Lotteriespiel. Aber wir glauben, dass wir die Überlebensrate verdoppeln können.“

          Gitarrist und Songschreiber

          Der am 25. Februar 1943 in Liverpool geborene Harrison war Lead-Gitarrist der Beatles. Er schrieb und sang einige der berühmtesten Songs der Band, darunter "While My Guitar Gently Weeps", "Here Comes the Sun" und "Something". Nach Auflösung der Beatles spielte er zahlreiche Soloalben ein. Als sein bestes Werk gilt die Dreifach-LP "All Things Must Pass" aus dem Jahr 1970 mit der Single "My Sweet Lord". 1987 feierte er mit der Platte "Cloud Nine" einen weltweiten Erfolg.

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