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Öffentliche Auftritte abgesagt : Papst erleidet abermals Schmerz-Attacke

  • Aktualisiert am

Papst Franziskus im Februar 2020 Bild: dpa

Schon an Silvester musste Papst Franziskus wegen Nervenschmerzen in den Beinen seine Teilnahme an Zeremonien absagen. Für kommende Veranstaltungen soll das Kirchenoberhaupt jetzt vertreten werden.

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          Papst Franziskus hat abermals einen Ischias-Anfall erlitten. Er könne deshalb eine für Sonntag geplante Messe im Petersdom nicht feiern, teilte ein Sprecher am Samstagabend mit. Auch zwei weitere Termine am Wochenanfang sagte er ab. Es ist das zweite Mal binnen vier Wochen, dass das 84 Jahre alte Kirchenoberhaupt wegen starker Nervenschmerzen in den Beinen wichtige Zeremonien ausfallen lässt.

          An Stelle des Papstes zelebriere Erzbischof Rino Fisichella den Gottesdienst zum sogenannten Sonntag des Wortes Gottes, sagte Vatikansprecher Matteo Bruni. Der am Montag vorgesehene Neujahrsempfang des Diplomatischen Corps werde auf ein späteres Datum verschoben. Dem Abschluss der weltweiten Gebetswoche für die Einheit der Christen am frühen Montagabend in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern stehe der Präsident des päpstlichen Ökumene-Rats Kardinal Kurt Koch vor.

          Hingegen wolle Franziskus das übliche Mittagsgebet am Sonntag im Apostolischen Palast sprechen, so der Sprecher weiter. Das Gebet, das mit einer kurzen Ansprache und Grüßen an Gläubige verbunden ist, wird unter Corona-Bedingungen nicht am offenen Fenster gehalten, sondern aus der päpstlichen Bibliothek per Fernsehen und Livestream im Internet übertragen.

          Erstmals an Silvester musste der Papst seine Teilnahme an Zeremonien absagen. Den ersten öffentlichen Gottesdienst feierte er erst wieder am 6. Januar. Franziskus leidet seit langem an Hüftproblemen. Auch Ischiasneuralgien ereilten ihn schon vor seiner Papstwahl 2013. Anfang März plant das Kirchenoberhaupt eine viertägige Reise in den Irak, die erste Auslandsvisite seit anderthalb Jahren.

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