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Österreich : Fünf Tote und 35 Verletzte bei Busunglück nahe Salzburg

  • Aktualisiert am

Die Verletzten können erst nach Stunden geborgen werden Bild: AP

Ein Reisebus mit britischen und zwei deutschen Touristen ist am Dienstag in Österreich von der Straße abgekommen und eine steile Böschung hinuntergestürzt. Dabei überschlug sich der Bus mehrfach.

          Bei einem schweren Reisebus-Unfall im österreichischen Bundesland Salzburg am Dienstag nachmittag hat sich die Zahl der Toten auf fünf Urlauber erhöht. 35 wurden zum Teil schwer verletzt.

          Unter den insgesamt 48 Insassen befanden sich auch zwei deutsche Urlauber. Sie gehören aber nicht zu den fünf getöteten Reisenden. Dies teilte die Gendarmerie Salzburg am frühen Mittwochmorgen mit. Ob und wie schwer die beiden Deutschen bei dem Unglück verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Zur Identität der Toten wollte die Gendarmerie noch keine Angaben machen.

          Der Bus war - vermutlich nach einem mißglückten Überholmanöver eines Personenwagens - von der Straße abgekommen. Er stürzte 30 Meter über eine steile Böschung, überschlug sich mehrmals und blieb schließlich schwer beschädigt auf dem Dach liegen, das völlig eingedrückt wurde.

          Diesen Steilhang stürzte der Bus hinunter, nachdem der Fahrer von der Fahrbahn abgekommen war

          Bergung der Verletzten dauerte Stunden

          Einige der Schwerverletzten konnten erst eine Stunde nach dem Unglück aus dem weitgehend zerstörten Fahrzeug befreit werden. Insgesamt neun Rettungshubschrauber, zahlreiche Ambulanzen und Feuerwehren waren am Unfallort im Einsatz, um die vielen Verletzten zu bergen. Auch Fahrzeuge und Mannschaften des Bayerischen Roten Kreuzes nahmen an der Bergungsaktion teil.

          Das Busreiseunternehmen befördert nach Angaben der Nachrichtenagentur APA häufig ausländische Touristen, die im Salzkammergut Urlaub machen und Ausflugsfahrten etwa nach Wien buchen.

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