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Bob Dudley

Ölkonzern : Neuer BP-Chef entlässt Ölbohrvorstand

Bob Dudley tritt am Freitag seinen neuen Posten als BP-Chef an. Er wird personelle Konsequenzen aus der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko ziehen. Der Umbau des Ölkonzerns ist in vollem Gange.
Bohrinsel im Golf von Mexiko

Golf von Mexiko : Amerika lässt Ölbohrungen in der Tiefsee wieder zu

Die amerikanische Regierung hat das Verbot von Tiefseebohrungen vorzeitig aufgehoben. Das Moratorium war nach der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon erlassen worden. Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass sie genügend Ausrüstung vorhalten, um einem Leck einer Quelle begegnen zu können.

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  • Die Bohrinsel „Deepwater Horizon” steht im Golf von Mexiko in Flammen

    Ölkatastrophe : BP lehnt alleinige Verantwortung ab

    In einer internen Untersuchung zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Energiekonzern BP Fehler eingeräumt. So hätten BP-Ingenieure die Ergebnisse eines Drucktests falsch bewertet. Aber auch andere Firmen müssten Verantwortung übernehmen.
  • Essbar: Shrimps aus Louisiana

    Golf von Mexiko : Ölkommando statt Fischfang

    Die Ölpest hat Fischern am Golf von Mexiko den Lebensunterhalt entzogen. Der Ölkonzern BP hat viele von ihnen angeheuert und zahlt gut. Das verführt zum Bleiben.
  • Angesichts der überschaubaren Prozentangaben können leicht die ungeheuerlichen tatsächlichen Mengen an Öl, die da im Spiel sind, in Vergessenheit geraten

    Eine Reise in die Ölkatastrophe : Im Sperrgebiet

    Seit einem Monat ist das Bohrloch im Golf von Mexiko verschlossen. Die Regierung sagt, die Katastrophe sei gebannt. Aber das Öl ist nicht verschwunden. Es ist nur nicht mehr zu sehen. Eine Reise ins Delta des Mississippi.
  • Die Situation im Golf von Mexiko am 24. Juli, aufgenommen vom Nasa-Satelliten Aqua. Der Ölteppich ist an den Schlieren auf der Wasseroberfläche zu erkennen.

    Golf von Mexiko : Wo also ist das Öl geblieben?

    Tröpfchen, Dampf und Mikroben: Die Natur scheint sich großer Mengen des ausgelaufenen Rohöls im Golf von Mexiko schon selbst entledigt zu haben. Nur etwa ein Viertel der ausgeflossenen 780 Millionen Liter ist noch da.
  • Golf von Mexiko : Und wo ist es jetzt, das viele Öl?

    Das Bohrleck im Golf von Mexiko ist dicht. Die amerikanische Regierung präsentiert sich optimistisch und glaubt an eine Wende. Dies entsetzt Naturschützer und Wissenschaftler - sie zweifeln an der Glaubwürdigkeit Washingtons.
  • Ölpest im Golf von Mexico : BP darf Ölquelle zementieren

    Die amerikanische Regierung hat nun zugestimmt, das Ölleck im Golf von Mexico endgültig mit Zement zu versiegeln. Zuvor hatte BP das Leck erfolgreich durch Schlamm verschlossen. Die zweite Stufe des „Static Kill“ soll noch am Donnerstag beginnen.
  • Ölkatastrophe : Ende des Schreckens

    BP hat die Ölquelle so weit im Griff, dass ein Ende des ökologischen und ökonomischen Schreckens absehbar ist. Die gesamte Ölwirtschaft und die Aufsichtsbehörden haben in beschämender Weise offenbart, dass sie die Risiken von Tiefseebohrungen nicht ernst genug genommen haben.
  • Nicht nur die Rettungs- und Säuberungsarbeiten werden teuer für BP

    Ölpest : BP droht Strafzahlung bis zu 21 Milliarden Dollar

    Das Bußgeld nach dem Wasserschutzgesetz, das auf den Konzern zukommt, dürfte eine Rekordsumme erreichen: Die ausgelaufene Ölmenge ist 19 Mal größer als bei der Katastrophe der „Exxon Valdez“ im Jahr 1989.
  • BPs Ölkatastrophe : Das schwarze Loch

    BP kämpft ums Überleben. Zwar scheint eine Insolvenz oder Übernahme unwahrscheinlich, doch Amerika will dem Ölkonzern auf lange Zeit keine neuen Lizenzen zuteilen. Dieser Zorn Amerikas ist brandgefährlich, kommentiert Marcus Theurer.
  • Ende Mai zeigte sich BP-Chef Tony Hayward im Golf von Mexiko nahe der Unglücksstelle

    Wegen Ölpest : BP-Chef Tony Hayward vor dem Rücktritt

    Nach Medienberichten will der umstrittene Vorstandschef von BP, Tony Hayward, am Montag seinen Rücktritt erklären. Angeblich laufen bereits Verhandlungen über seine Abfindung. Sein Nachfolger scheint schon auserkoren.
  • Im Golf von Mexiko wird Öl kontrolliert abgebrannt, hier eine Aufnahme vom 5. Mai. Derzeit unterbricht ein Sturm die Arbeiten

    Ölpest im Golf von Mexiko : Alarm auf Bohrinsel war angeblich ausgestellt

    BP muss sich derzeit um mehrere Brandherde kümmern: Die Ölpest im Golf von Mexiko ist noch nicht unter Kontrolle, ein Wissenschaftler wirft dem Ölkonzern vor, Forscher zum Schweigen bringen zu wollen. Und die Sicherheitsstandards auf der gesunkenen Ölplattform wurden offenbar nicht eingehalten. Ungeachtet dessen will BP in Kürze wieder in der Tiefsee bohren - diesmal im Mittelmeer.
  • Ein Greenpeace-Aktivist an der Golfküste von Louisiana.

    Greenpeace und BP : Im Ölschlamm versunken

    Vor fünfzehn Jahren war Greenpeace bei der Ölplattform „Brent Spar“ zur Stelle. Doch in den vergangenen Wochen haben die Öko-Aktivisten die Chance vertan, aus der Ölpest im Golf von Mexiko ein historisches Fanal zu machen und die Ölindustrie in die Enge zu treiben.
  • Ölpest : BP verkauft Unternehmensteile

    Der angeschlagene britische BP-Konzern verkauft für sieben Milliarden Dollar Geschäftsteile an ein amerikanisches Unternehmen. Apache übernehme Öl- und Gas-Anlagen in Texas, Kanada und Ägypten, teilte BP mit. Der Erlös solle in den Entschädigungsfonds für die Opfer der Ölpest fließen.
  • Die Testphase im Golf von Mexico wird verlängert

    Ölpest : BP verlängert Testphase um 24 Stunden

    Der Konzern BP will die provisorische Abdichtung des Öllecks im Golf von Mexiko nach dem 48-stündigen Probelauf weitere 24 Stunden lang testen. Unmittelbar danach soll das Öl wieder aufgefangen und auf Schiffe geleitet werden.
  • Ölpest : Leck im Golf dicht - Brasilien bohrt in Tiefsee

    Drei Monate nach der Explosion der „Deepwater Horizon“ strömt endlich kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Während der WWF ein generelles Stopp in sensiblen Gebieten fordert, beginnt Brasilien gerade erst mit Tiefsee-Bohrungen.