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Viele Fische starben im Öl nach der Katastrophe im Golf von Mexiko

Katastrophe im Golf von Mexiko : Die Ölindustrie steht am Pranger

Eine Untersuchungskommission der amerikanischen Regierung warnt, dass sich die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wiederholen könnte. Nicht nur BP steht unter Druck. Nun wird der vollständige Bericht vorgestellt.
Fast fünf Monate lang strömte Öl aus dem Bohrloch

Ölpest : „Können endlich verkünden, dass die Quelle tot ist“

Fünf Monate nach der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko hat BP das lecke Bohrloch endgültig versiegelt. Nach einem letzten Drucktest erklärte der Koordinator der amerikanischen Regierung das Bohrloch offiziell für „tot“.
Bob Dudley

Ölkonzern : Neuer BP-Chef entlässt Ölbohrvorstand

Bob Dudley tritt am Freitag seinen neuen Posten als BP-Chef an. Er wird personelle Konsequenzen aus der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko ziehen. Der Umbau des Ölkonzerns ist in vollem Gange.
Bohrinsel im Golf von Mexiko

Golf von Mexiko : Amerika lässt Ölbohrungen in der Tiefsee wieder zu

Die amerikanische Regierung hat das Verbot von Tiefseebohrungen vorzeitig aufgehoben. Das Moratorium war nach der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon erlassen worden. Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass sie genügend Ausrüstung vorhalten, um einem Leck einer Quelle begegnen zu können.
Die Bohrinsel „Deepwater Horizon” steht im Golf von Mexiko in Flammen

Ölkatastrophe : BP lehnt alleinige Verantwortung ab

In einer internen Untersuchung zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Energiekonzern BP Fehler eingeräumt. So hätten BP-Ingenieure die Ergebnisse eines Drucktests falsch bewertet. Aber auch andere Firmen müssten Verantwortung übernehmen.

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  • Golf von Mexiko : Kein Ölaustritt nach Explosion auf Ölplattform

    Nach einer Explosion auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko gibt es keine Hinweise auf einen Ölaustritt ins Meer. Das Feuer auf der Plattform ist mittlerweile gelöscht. Alle 13 Arbeiter auf der Plattform haben den Unfall ohne ernste Verletzungen überstanden.
  • Essbar: Shrimps aus Louisiana

    Golf von Mexiko : Ölkommando statt Fischfang

    Die Ölpest hat Fischern am Golf von Mexiko den Lebensunterhalt entzogen. Der Ölkonzern BP hat viele von ihnen angeheuert und zahlt gut. Das verführt zum Bleiben.
  • Angesichts der überschaubaren Prozentangaben können leicht die ungeheuerlichen tatsächlichen Mengen an Öl, die da im Spiel sind, in Vergessenheit geraten

    Eine Reise in die Ölkatastrophe : Im Sperrgebiet

    Seit einem Monat ist das Bohrloch im Golf von Mexiko verschlossen. Die Regierung sagt, die Katastrophe sei gebannt. Aber das Öl ist nicht verschwunden. Es ist nur nicht mehr zu sehen. Eine Reise ins Delta des Mississippi.
  • Die Situation im Golf von Mexiko am 24. Juli, aufgenommen vom Nasa-Satelliten Aqua. Der Ölteppich ist an den Schlieren auf der Wasseroberfläche zu erkennen.

    Golf von Mexiko : Wo also ist das Öl geblieben?

    Tröpfchen, Dampf und Mikroben: Die Natur scheint sich großer Mengen des ausgelaufenen Rohöls im Golf von Mexiko schon selbst entledigt zu haben. Nur etwa ein Viertel der ausgeflossenen 780 Millionen Liter ist noch da.
  • Golf von Mexiko : Und wo ist es jetzt, das viele Öl?

    Das Bohrleck im Golf von Mexiko ist dicht. Die amerikanische Regierung präsentiert sich optimistisch und glaubt an eine Wende. Dies entsetzt Naturschützer und Wissenschaftler - sie zweifeln an der Glaubwürdigkeit Washingtons.
  • Ölpest im Golf von Mexico : BP darf Ölquelle zementieren

    Die amerikanische Regierung hat nun zugestimmt, das Ölleck im Golf von Mexico endgültig mit Zement zu versiegeln. Zuvor hatte BP das Leck erfolgreich durch Schlamm verschlossen. Die zweite Stufe des „Static Kill“ soll noch am Donnerstag beginnen.
  • Ölkatastrophe : Ende des Schreckens

    BP hat die Ölquelle so weit im Griff, dass ein Ende des ökologischen und ökonomischen Schreckens absehbar ist. Die gesamte Ölwirtschaft und die Aufsichtsbehörden haben in beschämender Weise offenbart, dass sie die Risiken von Tiefseebohrungen nicht ernst genug genommen haben.
  • Nicht nur die Rettungs- und Säuberungsarbeiten werden teuer für BP

    Ölpest : BP droht Strafzahlung bis zu 21 Milliarden Dollar

    Das Bußgeld nach dem Wasserschutzgesetz, das auf den Konzern zukommt, dürfte eine Rekordsumme erreichen: Die ausgelaufene Ölmenge ist 19 Mal größer als bei der Katastrophe der „Exxon Valdez“ im Jahr 1989.
  • BP hofft das Bohrloch bis Mitte August vollkommen versiegelt zu haben

    Golf von Mexiko : Bis Mitte August soll Bohrloch verschlossen sein

    Der endgültige Verschluss der lecken Ölquelle im Golf von Mexiko soll nach den Plänen der amerikanischen Behörden nächste Woche beginnen. Der Konzern BP geht weiterhin davon aus, dass die Versiegelung des Bohrlochs Mitte August abgeschlossen ist.
  • BPs Ölkatastrophe : Das schwarze Loch

    BP kämpft ums Überleben. Zwar scheint eine Insolvenz oder Übernahme unwahrscheinlich, doch Amerika will dem Ölkonzern auf lange Zeit keine neuen Lizenzen zuteilen. Dieser Zorn Amerikas ist brandgefährlich, kommentiert Marcus Theurer.
  • Ende Mai zeigte sich BP-Chef Tony Hayward im Golf von Mexiko nahe der Unglücksstelle

    Wegen Ölpest : BP-Chef Tony Hayward vor dem Rücktritt

    Nach Medienberichten will der umstrittene Vorstandschef von BP, Tony Hayward, am Montag seinen Rücktritt erklären. Angeblich laufen bereits Verhandlungen über seine Abfindung. Sein Nachfolger scheint schon auserkoren.
  • Im Golf von Mexiko wird Öl kontrolliert abgebrannt, hier eine Aufnahme vom 5. Mai. Derzeit unterbricht ein Sturm die Arbeiten

    Ölpest im Golf von Mexiko : Alarm auf Bohrinsel war angeblich ausgestellt

    BP muss sich derzeit um mehrere Brandherde kümmern: Die Ölpest im Golf von Mexiko ist noch nicht unter Kontrolle, ein Wissenschaftler wirft dem Ölkonzern vor, Forscher zum Schweigen bringen zu wollen. Und die Sicherheitsstandards auf der gesunkenen Ölplattform wurden offenbar nicht eingehalten. Ungeachtet dessen will BP in Kürze wieder in der Tiefsee bohren - diesmal im Mittelmeer.
  • Ein Greenpeace-Aktivist an der Golfküste von Louisiana.

    Greenpeace und BP : Im Ölschlamm versunken

    Vor fünfzehn Jahren war Greenpeace bei der Ölplattform „Brent Spar“ zur Stelle. Doch in den vergangenen Wochen haben die Öko-Aktivisten die Chance vertan, aus der Ölpest im Golf von Mexiko ein historisches Fanal zu machen und die Ölindustrie in die Enge zu treiben.
  • Ölpest : BP verkauft Unternehmensteile

    Der angeschlagene britische BP-Konzern verkauft für sieben Milliarden Dollar Geschäftsteile an ein amerikanisches Unternehmen. Apache übernehme Öl- und Gas-Anlagen in Texas, Kanada und Ägypten, teilte BP mit. Der Erlös solle in den Entschädigungsfonds für die Opfer der Ölpest fließen.
  • Ölpest im Golf von Mexiko : Hält die Kappe wirklich dicht?

    Die Erfolgsmeldungen vom Ölleck könnten abermals trügerisch sein. Während der BP-Konzern sagt, das Bohrloch geschlossen zu haben, spricht die amerikanische Regierung von austretendem Öl an anderer Stelle.
  • Die Testphase im Golf von Mexico wird verlängert

    Ölpest : BP verlängert Testphase um 24 Stunden

    Der Konzern BP will die provisorische Abdichtung des Öllecks im Golf von Mexiko nach dem 48-stündigen Probelauf weitere 24 Stunden lang testen. Unmittelbar danach soll das Öl wieder aufgefangen und auf Schiffe geleitet werden.
  • Ölpest : Leck im Golf dicht - Brasilien bohrt in Tiefsee

    Drei Monate nach der Explosion der „Deepwater Horizon“ strömt endlich kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Während der WWF ein generelles Stopp in sensiblen Gebieten fordert, beginnt Brasilien gerade erst mit Tiefsee-Bohrungen.
  • Ein Leck stoppt den Test der neuen Öl-Auffangklappe

    Golf von Mexiko : Leck stoppt BP-Test für neues Öl-Ventil

    Am 86. Tag der Ölkatastrophe hat eine undichte Stelle den Test einer neuen Öl-Auffangkappe beendet. Die begonnene Belastungsprobe für die Abdichtung über dem ramponierten Bohrloch wurde zunächst abgebrochen.