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Knapper Wohnraum : Oberbayerische Orte wollen keine neuen Zweitwohnungen

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Schönau Am Königsee: Wohn- und Geschäftshäuser am Ufer des Königsee. Berchtesgaden und die Nachbargemeinde Schönau am Königssee wollen per Satzung keine Zweitwohnungen mehr zulassen. Bild: dpa

Mehr Wohnungen für Einheimische – das fordern einige Gemeinden in Bayern und kündigen an, Zweitwohnungen zu reduzieren.

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          Mehrere Gemeinden im südlichen Bayern wollen keine neuen Zweitwohnungen mehr zulassen. Der Wohnraum werde immer knapper und teurer – und solle deshalb den Einheimischen zur Verfügung stehen, finden sie. Die oberbayerischen Gemeinden Schönau am Königssee und Berchtesgaden hatten deshalb vor mehreren Monaten Satzungen erlassen, um die Zahl der Zweitwohnungen künftig zu beschränken.

          Die Satzungen der beiden Kommunen hatten über Bayerns Grenzen hinaus Aufmerksamkeit erregt. Damit ist eine Nutzung als Zweitwohnung genehmigungspflichtig – und diese Genehmigung wird im Regelfall versagt, wie der Berchtesgadener Bürgermeister Franz Rasp sagte. Er und sein Schönauer Kollege Hannes Rasp (beide CSU) berichten schon von ersten Erfolgen.

          Etwa wurden Wohnungen nicht als Zweitwohnungen verkauft. Weitere oberbayerische Gemeinden schließen sich an: Ruhpolding ist dem Beispiel schon gefolgt. Auch Kreuth im Tegernseer Tal plant ein Zweitwohnungsverbot. Die Satzungen fußen auf dem Baugesetzbuch. Es gesteht Tourismusregionen zu, die Nutzung von Räumen als Nebenwohnung einer Genehmigung zu unterstellen, wenn sie an mehr als der Hälfte der Tage im Jahr unbewohnt sind. Städte wie München, Hamburg oder Berlin können den Weg nicht beschreiten, wie Bernd Düsterdiek vom Deutschen Städte- und Gemeindebund sagt. Er spricht bei dem Vorgehen der oberbayerischen Orte aber von einem sinnvollen Ansatz.

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