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Naturwissenschaften : Formlos schluffig

Stopft sich das Sweatshirt gerne in die Hose: der Naturwissenschaftsstudent Bild:

Für die Studenten der Naturwissenschaft gibt es Wichtigeres als Klamotten: Die hellblau gewaschenen Jeans haben keine Marke, dafür aber gern Hochwasser und keine Form. Und die oft grauen Sweatshirts werden einfach in die Hose gestopft.

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          In der Bibliothek der Mathematiker, Physiker und Chemiker sind Pferdeschwänze offenbar Pflicht. Rote Wülste, mausblonde Stummel, schwarze Rinnsale. Sie gehören fast immer Männern, manchmal aber auch Frauen. Wer keinen Pferdeschwanz trägt, hat einen herausgewachsenen Kurzhaarschnitt (gern mit Metallbrille kombiniert) oder einen Mittelscheitel und müsste mal wieder zum Spitzen-Schneiden.

          Florentine Fritzen

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die hellblau gewaschenen Jeans haben keine Marke, dafür aber gern Hochwasser und keine Form. Die oft grauen Sweatshirts sitzen eher locker, werden aber trotzdem manchmal in die Hose gestopft. Es gibt ja auch Wichtigeres als Klamotten. Das finden die weiblichen Studenten ebenfalls und schminken sich eher nicht.

          Sieht ja eh keiner von den Typen, die starren doch alle auf den Bildschirm oder ihre Formeln und wollen danach schnell heim zu ihrem „Counterstrike“. Nirgends passten die Klischees besser als hier. Da gibt es leider nichts zu beschönigen.

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