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Sorgen um „Endeavour“ : Schäden am Hitzeschild der Raumfähre

  • Aktualisiert am

Endeavour: Hitzekacheln beschädigt Bild: dpa

Kurz nach dem Andocken an der Internationalen Weltraumstation ISS war auf Kontrollfotos ein Schaden an der Raumfähre entdeckt worden. Beschädigte Hitzekacheln waren im Februar 2003 Ursache für das Auseinanderbrechen der Raumfähre „Columbia“.

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          Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa sorgt sich wegen der Schäden am Hitzeschild der Raumfähre „Endeavour“. Noch sei unklar, welche Auswirkungen mögliche Defekte haben und ob sie vor der Rückkehr zur Erde in vermutlich elf Tagen repariert werden müßten, betonte der stellvertretende Nasa-Programm-Manager John Shannon in Houston. Näheres könne erst am Sonntag nach einer genaueren Untersuchung des Hitzeschilds unter anderem mit Laser- Geräten gesagt werden.

          Kurz nach dem Andocken an der Internationalen Weltraumstation ISS am Freitagabend war auf Kontrollfotos ein etwa 7,5 mal 7,5 Zentimeter großer Schaden an einer der hitzebeständigen Kacheln an der Unterseite der Raumfähre entdeckt worden. Beschädigte Hitzekacheln waren im Februar 2003 Ursache für das Auseinanderbrechen der Raumfähre „Columbia“. Damals kamen alle sieben Astronauten ums Leben.

          Sechseinhalbstündiger Einsatz im All

          Zwei Astronauten der „Endeavour“ begannen am Samstagabend ihren ersten Außeneinsatz an der ISS. Der Amerikaner Rick Mastracchio und der Kanadier Dave Williams sollten nach den Plänen der Weltraumbehörde während des sechseinhalbstündigen Einsatzes ein tonnenschweres Verbindungsteil, das die Raumfähre mitgebracht hatte, installieren. An dem Verbindungsstück soll später ein weiteres Segment mit neuen Sonnensegeln angedockt werden.

          Die Astronauten machen sich startklar zum Weltraum-Einsatz

          Die Crew der „Endeavour“ soll während ihres Aufenthaltes den weiteren Ausbau der ISS voranbringen. Zudem brachte der amerikanische Shuttle neue Geräte und Installationen zur Weltraumstation.

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