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Erste Messe nach Großbrand : Gottesdienst mit Helm in Notre-Dame

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Der Pariser Erzbischof Michel Aupetit zelebrierte den Gottesdienst gemeinsam mit anderen Priestern und Gläubigen am Samstagabend, wie in einer Übertragung des Fernsehsenders KTO zu sehen war. Bild: dpa

Zwei Monate nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale wurde nun erstmals wieder eine Messe abgehalten – inklusive Kopfschutz. Viele Besucher waren nicht zugelassen.

          Zwei Monate nach dem Großbrand von Notre-Dame hat erstmals wieder eine Messe in der Kathedrale stattgefunden. Der Pariser Erzbischof Michel Aupetit zelebrierte den Gottesdienst gemeinsam mit anderen Priestern und Gläubigen am Samstagabend, wie in einer Übertragung des katholischen Fernsehsenders KTO zu sehen war. Aus Sicherheitsgründen wurden nur rund 30 Menschen in die Kirche gelassen. Die Messe fand in einer Kapelle am östlichen Ende der weltberühmten Pariser Kathedrale statt.

          Notre-Dame sei ein Ort der Gottesverehrung, sagte Erzbischof Aupetit in seiner Predigt. Das sei der Zweck der Kathedrale. Menschen, die dort hin kämen, sollten nicht als Touristen bezeichnet werden. Die Messe sei ein sehr emotionaler Moment gewesen, erklärte der Geistliche anschließend – auch wenn alle Teilnehmer aus Sicherheitsgründen weiße Bauhelme tragen mussten.

          Notre-Dame war bei einem verheerenden Brand Mitte April schwer beschädigt worden – das Dach wurde weitgehend zerstört, der Vierungsturm stürzte ein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron versprach, die Kathedrale solle innerhalb von fünf Jahren wieder aufgebaut werden. Die Diözese kündigte an, sobald es aus Sicherheitsgründen möglich sei, einen Andachtsraum auf dem Vorplatz der Kirche zu errichten. Dort sollen Gläubige auch die Beichte ablegen können.

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