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Nach der Flutkatastrophe : Zahl der vermißten Deutschen sinkt unter 600

  • Aktualisiert am

Zahllose Menschen werden nach wie vor in der Flutregion vermißt Bild: AP

In der südasiatischen Katastrophenregion werden immer weniger Deutsche vermißt. Erstmals ist die Zahl der Gesuchten unter 600 gesunken. Bei den Identifizierungen kommen die Helfer nicht voran.

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          Gut drei Wochen nach der Flutkatastrophe in Asien liegt die Zahl der offiziell vermißten Deutschen erstmals unter 600.

          Die Zahl der bei der Polizei gemeldeten Menschen, von denen immer noch jede Spur fehlt, sei um 17 auf 598 gesunken, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Dienstag in Berlin mit. Dennoch sei davon auszugehen, daß die tatsächliche Zahl höher liegen könnte. Wenige Tage nach der Flutwelle hatte die Bundesregierung noch über 1000 vermißte Deutsche befürchtet. Nach wie vor konnten erst 60 getötete Bundesbürger identifiziert werden.

          Schnelle Hilfe der Rentenversicherung

          Den Hinterbliebenen der Flutopfer in Asien will die Rentenversicherung offenbar schnell und unbürokratisch helfen. Die Betroffenen würden umfassend über Rentenansprüche informiert sowie Anträge auf Zahlung von Renten an Witwen, Witwer oder Waisen so rasch wie möglich bearbeitet, teilte zumindest die Landesversicherungsanstalt (LVA) Brandenburg in Frankfurt an der Oder mit. Leistungen an Hinterbliebene könnten unbürokratisch bewilligt werden, wenn eine Sterbeurkunde oder ein Totenschein vorliege.

          Der Fernsehsender ProSieben stellt die seit Anfang Januar eingegangenen Spenden seiner Aktion „Red Nose Day“ der Kindernothilfe Sri Lanka zur Verfügung. „Natürlich wollen wir in diesem Jahr vor allem die überlebenden Kinder der Flutkatastrophe in Asien unterstützen“, sagte Geschäftsführer Dejan Jocic in Hamburg. Dabei solle aber nicht vergessen werden, „daß Kinder auch in anderen Teilen der Welt unsere Hilfe brauchen“.

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