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Auktion in New York : Fünf Millionen Dollar für eine Dollarmünze

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Zwei wahre Schätze: Die Silbermünze brachte fünf Millionen Dollar ein, die Goldmünze gut die Hälfte davon. Bild: Reuters

Das nennt sich mal Wertsteigerung: 1794 war die Silbermünze einen Dollar wert. Mehr als 200 Jahre später bringt sie das Auktionshaus Sotheby’s für fast fünf Millionen an den Mann.

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          Eine einzelne Silbermünze ist in den Vereinigten Staaten für einen Rekordpreis verkauft worden. Der Dollar aus dem Jahr 1794 wurde bei Sotheby’s in New York für 4,99 Millionen Dollar (4,5 Millionen Euro) versteigert. Der sogenannte „Flowing Hair Dollar“ – sogenannt wegen der wehenden Haare des Kopfes auf der Münze – gilt als hervorragend erhalten und war vom Jahr der Prägung fast zwei Jahrhunderte bis 1964 in Familienbesitz, teilte Sotheby’s am Freitag mit. Zuletzt war er vor 30 Jahren verkauft worden – für 242.000 Dollar, nicht einmal ein Zwanzigstel des jetzigen Preises.

          Der Dollar war Teil einer Sammlung, die Sotheby’s zusammen mit dem Fachhändler Stack’s verkaufte. „Das sind so exquisite Stücke, wie man sie nur einmal im Leben in den Händen halten kann“, sagte Inhaber Lawrence Stack. Die Sammlung bestand aus 105 Stücken, die für zusammen 26,1 Millionen Dollar verkauft wurden. Vier Münzen brachten mehr als eine Million Dollar.

          Darunter waren auch ein zweiter „Flowing Hair“ Dollar, der auf 400.000 Dollar geschätzt worden war und letztlich mehr als eine Million Dollar brachte. Eine Goldmünze von 1795 war auf 1,2 Millionen geschätzt worden, die Auktion endete schließlich bei fast 2,6 Millionen Dollar.

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