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Mount Everest : Tödliches Unglück trübt Mount-Everest-Feiern

  • Aktualisiert am

Rettungskräfte untersuchen das Wrack des Hubschraubers Bild: AP

Beim Absturz eines Hubschraubers am Basislager zum Mount Everest kamen mindestens zwei Menschen ums Leben.

          1 Min.

          Ein tödliches Unglück am Mount Everest hat am Mittwoch die Feiern zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung überschattet. Beim Absturz eines Hubschraubers am Basislager kamen nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben. Die übrigen sieben Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Der Hubschrauber des russischen Typs MI-17 verunglückte beim Landeversuch.

          Anläßlich des Jahrestages halten sich mehrere hundert Bergsteiger und Begleiter am höchsten Gipfel der Welt auf. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu forderten am Mittwoch mehrere prominente Bergsteiger eine Ruhepause für den Berg. Er habe der nepalesischen Regierung vorgeschlagen, ein mehrjähriges Expeditionsmoratorium zu verhängen, sagte der Erstbesteiger Edmund Hillary am Dienstagabend in Kathmandu.

          Klettertouren einschränken

          Ganz so weit wollten andere Bergsteiger nicht gehen. Der Südtiroler Reinhold Messner sprach sich dafür aus, pro Saison nur noch eine Expedition für jede der zwölf Routen zum Gipfel zuzulassen. „Alle von uns, die sich diesen Bergen nähern, haben die Verantwortung, die örtliche Kultur zu bewahren“, sagte Messner. Die 64-jährige Japanerin Junko Tabei befürwortet zwei bis drei Klettertouren je Saison.

          Andere Bergsteiger wandten sich jedoch gegen solche Restriktionen. „Der Everest ist ein wunderschöner Berg“, sagte der Brite Alan Hinkes. „Immer mehr Menschen sollte dieses Erlebnis ermöglicht werden. Unterstützt wird dies von den Sherpas, die mit der Begleitung der Everest-Besucher ihren Lebensunterhalt verdienen. In der Region seien mehrere tausend Menschen davon abhängig, sagte Sherpa Ang Phurba. „Wenn sie nicht mehr kommen, werden diese Leute und ihre Familien Hunger leiden.“

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