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Mormonencampus in Utah : Das Evangelium, die amerikanische Version

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Hier darf nur rein, wer nachweislich würdig ist: Tempel der Mormonen in Salt Lake City im Bundesstaat Utah. Bild: LAIF

Mitt Romney, Gegenkandidat Barack Obamas, ist Mitglied der Mormonen. Von denen weiß man nur wenig. Eine Reise ins Herz einer umstrittenen Kirche.

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          Wow“, staunt die japanische Journalistin beim Spaziergang über den Campus. „Das sind alles Jungfrauen hier?“ Hunderte Studenten eilen zwischen blühenden Apfelbäumen und hübschen Tulpenbeeten von einem Seminar zum nächsten, manche dösen auf den akkurat gemähten Wiesen in der Sonne. Jessica Moody, Pressesprecherin der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, besser bekannt als die Mormonen, nickt. Die Brigham-Young-Universität in Provo, Utah, ist die kircheneigene Universität, und sie fordert von ihren Studenten, dass sie sich einem rigorosen Ehrenkodex verschreiben: Ehrlichkeit, Gesetzestreue, gesittete Ausdrucksweise - und eben die Keuschheit vor der Ehe.

          Zuwiderhandlungen werden durchaus ernst genommen. Als im vergangenen März offenbar wurde, dass der Star von BYUs hoffnungsvollem Basketballteam mit seiner Freundin geschlafen hatte, wurde er für den Rest der Saison suspendiert. Es gehe um moralische Integrität, erklärt Moody, das sei einer der Grundpfeiler der Religion, die erst 1830 gegründet wurde, heute sechs Millionen Amerikaner zu ihren Mitgliedern zählt und ihr Zentrum in Utah hat. 98 Prozent der 34 000 Studenten und Dozenten von Amerikas drittgrößter Privatuni sind Mitglieder.

          Moody gibt in den letzten Wochen vermehrt Campus-Touren, seit Journalisten aus aller Welt hier auftauchen und wissen wollen, was es mit den Mormonen auf sich hat, deren derzeit prominentester Vertreter Mitt Romney im Herbst Barack Obama die Präsidentschaft streitig machen will. Eigentlich scheint hier vor der dramatischen Kulisse des schneebedeckten Wasatch-Gebirges alles ganz normal. Man muss schon genauer hinschauen, um die subtilen Unterschiede zu anderen Unis zu bemerken. Trotz der mittäglichen 28 Grad im Schatten ist hier niemand in schulterfreier Kleidung unterwegs, die Röcke reichen bis ans Knie. Die Studenten tragen Wasserflaschen statt Starbucks-Becher durch die Gegend, und die jungen Männer, manche in Hemd und Krawatte, haben kurze Haare und sind glatt rasiert.

          Zu schön, um wahr zu sein?

          Die Mormonen, die sich als verlorener Stamm Israels in Amerika begreifen, sind als sauberes, fleißiges und ehrgeiziges Völkchen bekannt, das sich Alkohol, Zigaretten und andere Stimulanzien versagt, das auf sittsame Erscheinung, moralische Integrität und Dienst an der Gemeinschaft Wert legt. Ihre Religion gilt als modern und optimistisch und wird für ihren weltweiten karitativen Einsatz respektiert. Ist das zu schön, um wahr zu sein?

          Ja, sagen manche - darunter Park Romney, 56, ein Cousin des Präsidentschaftskandidaten, dessen Urgroßvater auch der von Mitt Romney ist. „Der Mormonismus“, sagt Park Romney, „ist sozial gefährlich.“ Hinter der Rhetorik stehe die Missachtung der Balance zwischen Individuum und Gemeinschaft, zwischen einer radikal positiven Lebenshaltung und der moralischen Verpflichtung, Missstände und Unrecht beim Namen zu nennen.

          Eifriger Werber: Mitt Romney (rechts) Ende der Sechziger im Süden Frankreichs.

          Die Romneys sind eine alte, einflussreiche Mormonen-Familie, und auch Park Romney verbrachte mehr als vierzig Jahre in der Kirche, bevor er ausstieg und mit „Apostasy of a High Priest“ im vergangenen Jahr eine Abrechnung mit der Religion veröffentlichte. Er wirft der Kirche vor, kritisches Denken und verantwortungsvolles Handeln zu unterminieren, und sein Ärger darüber findet harsche Worte. „Hitler kam mit der Duldung einer christlichen Gesellschaft an die Macht, deren Mitglieder ihre menschliche Verantwortung, unbequeme Fragen zu stellen, abgegeben hatten.“ Mit seinen Auslassungen hat sich Park Romney in Amerikas Medien - die mit Blick auf die Religionsfreiheit kritische Auseinandersetzungen mit religiösen Überzeugungen gern meiden - keine Freunde gemacht. „Mitt Romneys verrückten Cousin“ nannte ihn die „Washington Post“.

          Auf Distanz mit der Polygamie

          Die amerikanische Popkultur verbindet mit den Mormonen in erster Linie einen moralisch fragwürdigen Brauch - die Vielweiberei, die unter anderem in der HBO-Serie „Big Love“ oder der Realityshow „Sister Wives“ über fundamentalistische Splittergruppen thematisiert werden. Mainstream-Mormonen verdrehen reflexartig die Augen, wenn dieses Wort fällt. „Die Leute, die heute noch Polygamie praktizieren, haben mit uns nichts, aber auch gar nichts zu tun“, sagt Mike Otterson, der PR-Direktor der Kirche.

          Ottersons Büro liegt gegenüber vom imposanten Tempel im Herzen von Salt Lake City, dem Zentrum der religiösen Kultur. Nicht-Mormonen haben keinen Zutritt, und auch Mormonen dürfen nur mit einer Erklärung ihrer „Würdigkeit“ hinein. Hier werden die freimaurerisch inspirierten Rituale der Kirche zelebriert, die ihr den Ruch eines Kults geben: der Schwur, sich mit allem, was man ist und hat, der Errichtung des Königreichs Gottes auf Erden zu verschreiben; die Siegelung der Ehe für die Ewigkeit; die stellvertretende Taufe für Verstorbene. Noch immer wird hier Esoterisches wie klandestine Handzeichen und die Vergabe von geheimen Codenamen für den Eingang ins Paradies praktiziert. Von der Polygamie allerdings sagte sich die Kirche 1890 offiziell los - zumindest im Diesseits. Vielweiberei, sagt PR-Mann Otterson, führe heute zur Exkommunikation.

          Aber gerade in der Haltung der Kirche zur Polygamie offenbart sich ein Dreh- und Angelpunkt des Selbstverständnisses der Mormonen - und des Misstrauens, mit dem manche der Kirche gegenüberstehen. Die Doktrin der Kirche formt sich in fortgehenden Offenbarungen, die das amtierende Kirchenoberhaupt, der Prophet (derzeit der jeweils Älteste im fünfzehn Personen starken, durchweg männlichen Führungsgremium), von Gott persönlich erhält. Und dass Gott die Polygamie erst befahl und just dann verwarf, als es politisch opportun erschien, ist einer der vielen Widersprüche, die Kritiker und auch manche Anhänger der Religion an ihrer Wahrhaftigkeit zweifeln lässt.

          „Ist die Bibel glaubwürdiger, weil sie älter ist?“

          Joseph Smith hatte die Kirche 1830 gegründet, nachdem er sich von Gott berufen fühlte, das korrumpierte Christentum zu restaurieren. Ein Engel namens Moroni führte den jungen New Yorker angeblich zu Platten, die in einem Hügel verborgen waren und auf denen ein verlorenes Evangelium vorzeitlicher amerikanischer Propheten eingraviert war. Smith übersetzte es als „Das Buch Mormon“ - mit Hilfe eines „Sehersteins“, den er ebenfalls in dem Hügel fand, und eines Zylinderhuts.

          Unter den Amerikanern des frühen neunzehnten Jahrhunderts verbreitete sich die Kunde von einem originär amerikanischen Evangelium, das sowohl den Garten Eden als auch das kommende Königreich Gottes auf amerikanischem Boden verortete, wie ein Lauffeuer. Die Kritik, dass ihre heiligen Schriften in der haarsträubenden Geschichte eines Mannes wurzeln, der in jungen Jahren seine Brötchen als hellseherischer Schatzsucher verdiente und deshalb 1826 als Hochstapler vor Gericht stand, weisen die Kirchenoberen bis heute zurück. „Die Teilung des Roten Meeres kann ebenso wenig bewiesen werden“, sagt Mike Otterson. „Sind die Geschichten aus der Bibel etwa deswegen glaubwürdiger, weil sie Jahrtausende zurückliegen?“

          Smith baute via göttlicher Offenbarung die Grundsätze die Religion Zug um Zug aus. 1843 erhielt er in Illinois eine Offenbarung, in der Gott die Polygamie - genauer: Polygynie - zur heiligen Pflicht erklärte (und außerdem eine direkte Mahnung an Smiths skeptische Ehefrau Emma richtete, gehorsam zu sein). In der nicht-mormonischen Bevölkerung löste dieser skandalöse Bescheid helle Empörung aus, und als Smith wenig später die Druckpresse einer Zeitung zerstören ließ, die gegen die Ideen der Mormonen hetzte, schäumte der Volkszorn über. Smith wurde verhaftet und 1844 im Gefängnis von Carthage, Illinois, von einem Lynchmob erschossen.

          Kühler Pragmatismus als sinnvolle Überbrückungsstrategie

          Sechsundvierzig Jahre später - Smiths Kirche hatte sich unter der Leitung des zweiten Propheten Brigham Young erfolgreich im entlegenen Utah etabliert und stand mit dem illegalen Brauch der Vielweiberei unter wachsendem Druck der Bundesregierung - erklärte Gott durch eine Offenbarung des amtierenden Propheten Wilford Woodruff die Polygamie für nichtig. „Die Kirche wäre sonst enteignet worden“, sagt Otterson, „und unter diesem Umständen hat der Herr das Gebot eben widerrufen.“

          Mit Widersprüchen in der Doktrin pflegt die Kirche einen pragmatischen Umgang: Nicht auf alle Fragen gibt es eine umgehende Antwort von Gott, auch wenn sie den Schäfchen beizeiten sicher zuteil wird. Zu heiklen Themen - der Todesstrafe zum Beispiel - wird schlicht keine Stellung bezogen, eine durchaus moderne PR-Strategie. „Dazu hat die Kirche keine Position“, hört man oft in Salt Lake City und Provo.

          Heilsgeschichte auf amerikanischem Boden: Jesus-Statue im Mormonen-Tempel.

          Auch in der akademischen Gemeinde der Brigham-Young-Universität pflegt man kühlen Pragmatismus als sinnvolle Strategie zur Überbrückung von Disparitäten. Ross Spencer zum Beispiel ist Leiter des Fachbereichs Physik und Astronomie. Seine Abstammung kann er bis zu den Pionieren zurückverfolgen, die Brigham Young 1846 auf den Exodus aus Illinois nach Salt Lake City folgten. „Sobald Youngs Leute ein Dach überm Kopf und Lebensmittel angebaut hatten, errichteten sie Schulen“, sagt Spencer. 1850 gründete Young die Uni in Provo, heute lautet ein inoffizielles Motto der Institution „Die Herrlichkeit Gottes ist Intelligenz“. Selbsterklärtes Ziel der Mormonen ist es, durch dauernde Selbstverbesserung selbst gottgleich zu werden. Bestenfalls steht in Aussicht, im Nachleben eigene Universen kreieren und mit der eigenen DNS bevölkern zu können.

          Im Ernst, Professor Spencer? „Was weiß ich denn, wie das alles zusammenpasst“, sagt der Physiker und lacht. Spencer hält den Glauben und die wissenschaftlichen Erkenntnis nicht für unvereinbar - die plötzliche Inspiration zur Lösung eines mathematischen Problems gleiche immerhin stark der spirituellen Erhebung im Gebet, sagt er, und die Weltsicht der Kirchengründer sei ähnlich eingeschränkt gewesen wie die der Physik vor dem Launch des Hubble-Teleskops.

          Aber Spencer gibt zu, dass akademische Neugier und klerikaler Gehorsam überkreuz liegen. „Für mich lässt sich das nur sehr schwer vereinbaren“, sagt er. „Aber auch in der Wissenschaft muss ich ja hin und wieder meine Überzeugung außer Kraft setzen. Ich habe keine Ahnung, wie meine Seele mit meinen Körperzellen verbunden ist, auch wenn es sich stark danach anfühlt. Und wenn Gott auf Lichtgeschwindigkeit beschränkt ist, dann kommt er in diesem Universum nicht viel herum.“ Spencer lächelt. „Ich muss also wohl oder übel darauf vertrauen, dass irgendjemand anderes weiß, was hier abgeht.“

          Skepsis im Hinblick auf die Kirche ist unerwünscht

          Dass die Mormonen leichtgläubige Sonderlinge sind, zählt zu den Vorurteilen, die im Deutschseminar von Christian Clement ein paar Gebäude weiter diskutiert werden; die Universität rühmt sich ihres umfangreichen Fremdsprachenprogramms. „Wir sind keine dummen Schäfchen, die man einer Gehirnwäsche unterzogen hat“, sagt eine Studentin. „Wir werden ermutigt, uns eigene Meinungen zu bilden.“ Viele BYU-Studenten verfügen über Auslandserfahrungen, da die Kirche von jungen Männern erwartet, sich einer zweijährigen Mission zu verschreiben. Auch zehn Prozent der jungen Frauen fühlen sich dazu berufen. (Mitt Romney übrigens verbrachte zwischen 1966 und 1968 dreißig Monate für seine Kirche in Frankreich und galt bei Kollegen als sehr eifrig; eben diese Erfahrung im Ausland, so berichtete Romney selbst später, habe aus ihm, einem zunächst nur noch mäßig Gläubigen, einen wahrlich Überzeugten gemacht.)

          BYU-Deutschprofessor Clement hat mit seinen Studenten zuletzt die Kontroverse um das Israel-Gedicht von Günther Grass besprochen, und in der Diskussion fand das Seminar mehrheitlich, dass man Grass sein Gedicht nicht verbieten dürfe. Die freie Meinungsäußerung, so der Konsens im Seminarraum, ist sehr wichtig.

          Doch während die Studenten in Provo ihre moralische Integrität überaus ernst nehmen, bleibt die intellektuelle Aufrichtigkeit nicht selten Lippenbekenntnis. Dem humanistischen Bildungsideal und der Meinungsfreiheit wird hier nur so weit gehuldigt, wie sie die offizielle Kirchengeschichte und die Entscheidungen der Führung unangetastet lassen. Wie alle Mormonen sind Studenten und Dozenten angehalten, kritische Auseinandersetzungen mit ihrer Kirche zu meiden; Skepsis ist, zumindest im Hinblick auf die Kirche, unerwünscht. Eine wirklich offene akademische Atmosphäre, das räumen die meisten Dozenten ein, herrscht auf dem Campus in Provo nicht.

          „Ein patriarchales, paternalistisches System“

          1993 entließ die Kirche sechs Lehrkräfte, die über Themen wie Feminismus und die Faszination der frühen Kirche mit Aberglauben und Magie geforscht hatten. 2006 musste ein weiteres Mitglied der Fakultät den Hut nehmen, weil es die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe durch die Kirche verurteilte. „Es ist ein bisschen, als wenn die Moderne und der Feminismus nie stattgefunden hätten“, sagt ein Kenner der Verhältnisse. „Die Kultur der Kirche existiert geistig noch immer vor Nietzsche und Freud.“

          Im Örtchen Pleasant Grove ein paar Kilometer südlich von Provo reißt ein Bulldozer die Straße auf. Gebaut wird viel in Utah, der Bienenstock auf den Straßenschildern symbolisiert noch heute das fleißige Völkchen, das vor gut 160 Jahren ins lange Tal westlich der Wasatch Range pilgerte, um eine bessere Welt zu errichten. Die Bauarbeiten lassen das Haus von Martha O’Connor schon seit Januar erzittern, jeder andere würde wütende Proteste bei der Stadtverwaltung anbringen, aber O’Connor winkt, während der Bulldozer mit warnendem Fiepton zurücksetzt, fröhlich einem jungen Paar zu, das die Straße vor ihrem Haus entlang spaziert. Die Dinge positiv zu sehen ist eine angestrebte Tugend, die Mormonen glauben, dass Glück Gottes Plan für die Menschheit ist.

          Zulangen ja, aber bitte gesittet: Zuschauer bei einem Basketball-Spiel in der kircheigenen Brigham-Young-Universität in Provo.

          „Es ist eine sehr optimistische Religion“, sagt die sechsfache Mutter, die als junge Frau konvertierte und in deren Flur heute ein Familienstammbaum über sechs Generationen hängt. Ihr gefällt der Gemeinschaftssinn, der hier alles durchdringt. Jedem Mormonen-Haushalt wird vom Bischof ein Duo von „Hauslehrern“ zugewiesen, das einmal im Monat nach dem Rechten sieht und Glaubensgrundsätze liest. Wer in Not gerät, dem kann der Bischof Zugang zu einem karitativen System verschaffen, das von Schulung und Jobsuche bis zu Essensmarken reicht. „Es ist schön, zu wissen, dass sich jemand um einen kümmert“, sagt O’Connor.

          Doch gerade auf Frauen lastet hier ein hoher Druck, sagt Kay Burningham. Die Anwältin, Feministin und Autorin des Buchs „An American Fraud“ sitzt zwischen zwei Gerichtsterminen in einem Restaurant in Salt Lake City. Sie entstammt einer alten Pionierfamilie und war bis vor elf Jahren devote Mormonin. „Viele Frauen in der Religion leiden unter niedrigem Selbstvertrauen“, sagt sie, „weil sie von der Kirche intellektuell unreif gehalten werden.“

          Frauen, so Burningham, können nur mit Hilfe ihres Mannes Eintritt in den höchsten der drei Himmel erhalten, sie dürfen keine Kirchenämter bekleiden und werden vor allem als Mütter verehrt. „Man lebt hier in einem patriarchalen, paternalistischen System“, sagt sie. „Ich habe 45 Jahre gebraucht, um mir darüber klar zu werden, und ich bin wirklich nicht dumm.“ Utah hat die höchste Antidepressiva-Rate in den Vereinigten Staaten, und Burningham glaubt, dass das direkt mit dem Anspruch der Mormonenkirche an Frauen zusammenhängt, unbedingt glückstrahlende Mütter, Gattinen und Hausfrauen zu sein - das „Mother of Zion“-Syndrom nennen das die Psychiater hier.

          Was für viele die Erfüllung schlechthin ist, ist für einige wenige die Hölle auf Erden. Neulich, sagt Kay Burningham, hat sich eine gute alte Freundin von ihr das Leben genommen. „Sie war 41 und noch unverheiratet, eine kluge, schöne Frau - und bis an ihr Lebensende eine Jungfrau.“

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