https://www.faz.net/-gum-9qg6k

Haftbefehl erlassen : Von Radfahrer getöteter Mann in Berlin war Georgier

  • Aktualisiert am

In Berlin-Moabit sichern Beamte der Polizei am Freitag die Spuren des Tatorts. Bild: dpa

Am helllichten Tag hat ein Radfahrer in einem Berliner Park einen Mann erschossen. Nun hat die Berliner Generalstaatsanwaltschaft Haftbefehl wegen „Heimtückemordes“ erlassen.

          Der von einem Fahrradfahrer in Berlin erschossene Mann ist nach Behördenangaben georgischer Staatsbürger. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 49 Jahre alten russischen Staatsangehörigen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Samstagabend über den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Gegen den Mann wurde demnach Haftbefehl wegen „Heimtückemordes“ erlassen, er befindet sich in Untersuchungshaft. Die Tatwaffe und das mutmaßliche Fluchtfahrrad wurden sichergestellt.

          Der Georgier wurde am Freitagmittag in einem Park in Berlin erschossen. Zeugenaussagen zufolge war der Schütze auf dem Fahrrad unterwegs. Die Polizei hatte nach der tödlichen Attacke eine Vielzahl von Beamten zum Tatort geschickt. Ein Hubschrauber wurde eingesetzt und auch die Wasserschutzpolizei beteiligte sich an den Ermittlungen im Stadtteil Moabit, durch den die Spree fließt.

          AFP

          Weitere Themen

          Unsere Platte soll schöner werden Video-Seite öffnen

          Kunstprojekt in Halle : Unsere Platte soll schöner werden

          Plattenbauten in Ost- wie Westdeutschland gelten als graue Wohnsilos. Bei einem Kunstprojekt in Halle werden die Beton-Türme bunt bemalt, um die Gegend attraktiver zu machen. Den Bewohnern gefällt's.

          Topmeldungen

          Reformpaket gegen Klimawandel : Der Tag der Entscheidung

          Nach monatelangen Debatten steht die Bundesregierung vor einer klimapolitischen Richtungsentscheidung. Verschiedene Maßnahmen stehen zur Wahl. Eine Übersicht.

          „Downton Abbey“ im Kino : Flucht in die heile Adelswelt

          „Downton Abbey“, der Kinofilm, ist das polierte Produkt der Brexit-Jahre: ein nostalgischer Blick auf die Welt des englischen Adels und eine Aufforderung, sich vor der politischen Gegenwart zu verstecken.
          Eine Insel mit zwei Bergen – auch Jim Knopf wird zuverlässig zugestellt.

          Paketzustellung : Zahlen Inselbewohner bald extra?

          Fürs Porto gilt bislang: Alle zahlen gleich viel, solang nach Deutschland versendet wird. Doch Pakete auf Inseln zu bringen, wird der Post inzwischen zu teuer. Sie erwägt einen Zuschlag – doch dagegen gibt es Proteste.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.