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Mondfinsternis : Naturschauspiel nur im Südwesten Deutschlands zu sehen

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Kupferrot schimmerte der Mond in der Nacht zum Sonntag Bild: dpa

Viele Menschen in Deutschland haben in der Nacht zum Sonntag vergeblich auf das Schauspiel der ersten totalen Mondfinsternis seit zweieinhalb Jahren gewartet. Eine Wolkendecke nahm in weiten Teilen des Landes die Sicht auf das Naturereignis.

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          Viele Menschen in Deutschland haben in der Nacht zum Sonntag vergeblich auf das Schauspiel der ersten totalen Mondfinsternis seit zweieinhalb Jahren gewartet. Eine Wolkendecke nahm in weiten Teilen des Landes die Sicht auf das Naturereignis, wie der Wetterdienst Meteomedia am Sonntag mitteilte.

          Glück hatten lediglich viele Menschen im Südwesten Deutschlands, wo der Himmel klarer und teils wolkenlos war. Die so genannte partielle Finsternis begann um 22.30 Uhr, als der Mond in den Kernschatten der Erde eintrat. Zwischen 23.44 Uhr und 0.58 Uhr konnten dann einige Glückliche die totale Mondfinsternis bestaunen. Zu Ende war die Mondfinsternis um 2.12 Uhr.

          Besseres Wetter in Italien und Frankreich

          Mehr Glück hatten die Menschen in Italien und in weiten Teilen Frankreichs, wo das Naturschauspiel unter wolkenlosem Himmel besser zu sehen war. In der Phase der Totalverfinsterung ist der Mond nicht unsichtbar, er erscheint in einem düsteren Licht, das von bräunlich bis orangerot variieren kann.

          Viele Zuschauer - trotz des Regens

          Bei einer Mondfinsternis steht die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond. Der Vollmond taucht dann in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft. Die nächste totale Mondfinsternis in unseren Breiten findet erst wieder am 21. Februar 2008 statt.

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