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Mondfinsternis : Deutsche sehen nur Wolken

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Der Mond über Mexiko Bild: AFP

Die totale Mondfinsternis ist für die meisten Deutschen am frühen Donnerstagmorgen nicht zu sehen gewesen. Mit Ausnahme eines kleinen Streifens vom Rhein-Main-Gebiet bis nach Mecklenburg-Vorpommern spielte sich das seltene Schauspiel am Himmel hinter dichten Wolken ab.

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          Die totale Mondfinsternis ist für die meisten Deutschen am frühen Donnerstagmorgen nicht zu sehen gewesen. Mit Ausnahme eines kleinen Streifens vom Rhein-Main-Gebiet über das südliche Niedersachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern spielte sich das seltene Schauspiel am Himmel hinter dichten Wolken ab.

          Auch im übrigen Europa war die Mondfinsternis kaum zu beobachten. Lediglich im nördlichen Italien und Teilen des Balkans ließ das Wetter einen Blick auf den Eintritt des Mondes in den Erdschatten zu. „Insgesamt war die Sicht leider sehr dürftig, weil wir einige atlantische Tiefausläufer über Kontinentaleuropa hatten“, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes Meteomedia am frühen Donnerstagmorgen.

          Der sichtbare Teil der Finsternis begann gegen 2.43 Uhr mit dem Eintritt in den Erdschatten als leichte Verdunklung am linken Mondrand. Zwischen 4.01 Uhr und 4.51 Uhr verschwand der Mond ganz im Erdschatten. Gegen 6.09 Uhr endete die Finsternis mit dem Austritt aus dem Erdschatten am rechten Mondrand.

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          Mondfinsternis : Deutsche sehen nur Wolken

          Bei einer totalen Mondfinsternis wandert der Mond durch den Schatten der Erde. Dabei unterscheiden Astronomen den Halbschatten, bei dem auf dem Mond noch ein Teil des Sonnenlichts ankommt, und den Kernschatten, bei dem auf dem Mond gar kein direktes Sonnenlicht mehr zu sehen ist, sondern nur noch das durch die Atmosphäre der Erde rot gebrochene Restlicht.

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