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Sonne satt an Muttertag : Die Rekordhitze bleibt nicht mehr lange

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Die ersten Mutigen trauten sich, wie hier im bayerischen Landsberg am Lech, schon ins Freibad. Bild: dpa

Ob am Meer, im Park, oder schon im Freibad: Millionen Deutsche genießen dank Hoch „Peter“ das bisher wärmste Wochenende des Jahres. Gut so, denn die Aussichten für Pfingsten sind mäßig.

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          Gelbe Rapsfelder, funkelndes Wasser und strahlend blauer Himmel: Hoch „Peter“ hat Deutschland am Wochenende die bislang wärmsten Temperaturen des Jahres beschert und zahlreiche Menschen ins Freie gelockt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, verzeichneten die Experten den bisherigen Jahreshöchstwert am Samstag in Kleve am Niederrhein mit 27,4 Grad.

          Nach Angaben von DWD-Metereologe Christoph Hartmann konnte man sogar auf den Inseln in Nord- und Ostsee von Sommertagen sprechen. Das sei zu diesem Zeitpunkt des Jahres äußerst ungewöhnlich. In Sankt Peter-Ording gab es mit 25,7 Grad beispielsweise den wärmsten 7. Mai seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1950er Jahren.

          In Frankfurt am Main verzeichneten die Meteorologen ebenfalls einen Jahresrekord: 27,3 Grad zeigte das Thermometer dort an. So zog es zahlreiche Menschen an die Strände, die Hamburger tummelten sich an Elbe und Alster. Dort kamen etwa 1,6 Millionen Menschen zum 827. Hafengeburtstag. Das schöne Wetter ließ sich deutschlandweit genießen: Einige gingen schon ins Freibad, erfrischten sich in Seen, Flüssen oder sogar im Meer. Andere grillten im Park, radelten ins Grüne oder machten es sich ganz einfach auf der Wiese gemütlich.

          Zum traditionellen Patronatstag der bayerischen Gebirgsschützen kamen an die 4000 Mitglieder nach Garmisch-Partenkirchen. Tausende Gebirgsschützen feierten am Sonntag einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Mit dem Patronatstag ehren die Gebirgsschützen Anfang Mai ihre Schutzpatronin, die Muttergottes Maria. Das Treffen fand nach 1998 und 2006 zum dritten Mal in Garmisch-Partenkirchen statt. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer nahm teil.

          In Frankfurt lassen sich die Menschen in einer Beach Bar von der Sonne verwöhnen. Bilderstrecke

          Wer bislang noch nicht in der Sonne war oder nicht genug bekommen kann, sollte sich beeilen: Am Montag soll laut DWD zwar noch in fast allen Regionen kräftig die Sonne scheinen. Nur im Südwesten und am Alpenrand kann es vereinzelt zu Gewitterschauern kommen. Von Südwesten ziehen dann allmählich aber Wolken auf. Im Nordosten und im Osten können bis zur Wochenmitte noch einmal Rekordtemperaturen erreicht werden, sagte Hartmann. Dann allerdings sorgt Tief „Andrea“ für Abkühlung. Hoch „Peter“, das vom Baltikum aus derzeit noch für die warmen Temperaturen sorgt, zieht sich dann zurück. Spätestens zum Pfingstwochenende sollen die Temperaturen auf 10 bis 15 Grad sinken.

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