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Miss Germany : Berlinerin zur schönsten Frau Deutschlands gewählt

  • Aktualisiert am

Kleine Siegerträne Bild: dpa

Die 24-Jährige Katrin Wobel wurde in ihrer Heimatstadt zur „Miss Germany 2002“ gewählt. Auf sie wartet nun ein aufregendes Jahr.

          In Berlin ist am Samstagabend die 24-jährige Katrin Wrobel zur „Miss Germany 2002“ gekürt worden. Mit Tränen in den Augen nahm die als „Miss Berlin“ angetretene zahnmedizinische Fachassistentin vor rund 2.000 Zuschauern im Estrel Convention Center die Titelkrone entgegen.

          „Ich denke, ich verdanke das meiner Ausstrahlung, meinem Charisma", sagte Wrobel, die von der Jury aus Vertretern von Medien, Sport und Showbusiness die meisten Punkte erhielt. Insgesamt hatten 22 Kandidatinnen zwischen 17 und 24 Jahren an der Wahl der „Miss Germany 2002“ teilgenommen. Die Gewinnerin wird Deutschland im November bei der Wahl der „Miss World“ in Lagos in Nigeria vertreten

          „Ich habe nie damit gerechnet, hier den ersten Platz zu belegen", sagte die braunhaarige Wrobel, die ein rotbraunes Kleid mit ledernem Oberteil trug. Als ihr Name genannt wurde habe sie gedacht: „Die meinen eine andere.“ Was sie am nächsten Tag machen werde, wisse sie jetzt noch nicht. Ihren Beruf werde sie wohl erst mal für ein Jahr auf Eis legen.

          Wer ist die Schönste im Land?

          Den zweiten Platz hinter Wrobel belegte „Miss Hessen“ Simone Wolf-Reinfurt, auf den dritten Platz kam „Miss Bayern“ Indira Selmic. Die erste bei einer „Miss-Germany"-Wahl angetretene Schwarze, „Miss Schleswig-Holstein", Dayan Tweneboah-Kodua, war in der dritten Runde ausgeschieden.

          Frauenkenner Axel Schulz

          „Sie war von vornherein meine Favoritin, wegen ihrer persönlichen Ausstrahlung", sagte Ex-Boxweltmeister und Jury-Mitglied Axel Schulz. Der Fußballspieler Lothar Matthäus empfand die Rolle des Punktrichters als schwer: „Das ist wie bei einer Fußballmannschaft, da unterscheiden nur Nuancen", sagte er der Rekordnationalspieler. In der Jury saßen auch der PUR-Sänger Hartmut Engler, Boxweltmeisterin Regina Halmich und der Schauspieler Till Schweiger

          Peinliche technische Panne

          Unterbrochen wurde der Abend durch einen teilweisen Ausfall des zentralen Großbildschirmes auf der Bühne. Die Ausscheidung der ersten zwölf Kandidatinnen, während der alle 22 Bewerberinnen einzeln auf einem Podest die Entscheidung der Jury entgegennahmen, musste deswegen nach wenigen Minuten gestoppt werden. Erst nach mehr als einer halben Stunde konnten alle 22 Frauen erneut zu diesem Teil des Wettbewerbs antreten.

          Prominente Vorgängerin

          Zu den insgesamt 220 Vorentscheidungen in Diskotheken, Einkaufszentren und Autohäusern traten im vergangenen Jahr mehr als 3.500 Bewerberinnen an. Nach den Regeln der Miss Germany Corporation (MGC) mussten die Kandidatinnen zwischen 16 und 26 Jahre alt sein, unverheiratet und kinderlos sein sowie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Zudem durften keine Nacktfotos der Frauen existieren. Für manche „Miss Germany“ war der Titelgewinn der Sprung ins Show- oder Mediengeschäft. Zu den prominentesten zählen Verona Feldbusch und Petra Schürmann.

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