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Universitätsleben : Immer mehr minderjährige Studenten

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Aus der zwölften Klasse direkt an die Universität: Viele Abiturienten wollen keine Zeit verlieren. Bild: dpa

Die G8-Reform hat auch die Hochschulen vor ganz neue Herausforderungen gestellt: Inzwischen brauchen fast dreitausend Studenten in Deutschland für wichtige Entscheidungen eine elterliche Unterschrift.

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          2884 Studierende unter 18 Jahren waren im Wintersemester 2013/14 an deutschen Hochschulen eingeschrieben - so viele wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 770 junge Studenten mehr. Das Plus im Vergleich zum Wintersemester 2000/2001 beträgt sogar 2534, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zugleich ist auch die Zahl aller Studierender auf rund 2,6 Millionen im Wintersemester 2013/2014 gestiegen. Der Anteil der minderjährigen Studenten betrug damit lediglich 0,1 Prozent.

          Im Wintersemester 2005/2006 waren nur 406 Studierende noch nicht volljährig. Im ersten Jahr der Statistik (Wintersemester 1980/81) wurden 256 minderjährige Studenten gezählt. Der niedrigste Stand wurde 1989/90 mit 99 ermittelt. Im Wintersemester 2011/2012 waren es erstmals mehr als 1000, nämlich genau 1433.

          Bei der Fächerwahl liegen die Wirtschaftswissenschaften vorn: 347 Abiturienten unter 18 Jahren haben sich für ein solches Fach entschieden. An zweiter Stelle folgt die Informatik mit 234 Studierenden. Die Hauptgründe für den Anstieg minderjähriger Studierenden sind die um ein Jahr verkürzte Schulzeit bis zum Abitur (G8) und die Aussetzung der Wehrpflicht.

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