https://www.faz.net/-gum-9eobd

Unwettergefahr im Süden : Wetterdienst warnt vor Sturmböen und Starkregen

  • Aktualisiert am

Unwettergefahr im Süden Deutschlands: Auch Skandinavien war in den letzten Tagen von schweren Unwettern betroffen. (Symbolbild) Bild: dpa

Meteorologen haben für Sonntag im Süden Deutschlands starken Wind mit vereinzelt kräftigen Regenfällen vorhergesagt. Windgeschwindigkeiten bis zu 80 km/h werden erwartet.

          1 Min.

          Der Super-Sommer ist definitiv Geschichte – jetzt wird es herbstlich ungemütlich, und das zunächst vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands. Die Meteorologen erwarten dort starken Wind mit vereinzelt kräftigen Regenfällen, ab Sonntagnachmittag im nördlichen Franken und im Alpenvorland auch Orkanböen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mitteilte. Für Lagen über 1500 Metern in Bayern sagten die Experten bis fünf Zentimeter Neuschnee voraus.

          „Saarland und Rheinland-Pfalz erfasst ein Tief mit Sturm und Regen“, teilte der DWD weiter mit. In manchen Lagen seien am Sonntag Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Stundenkilometer zu erwarten. Am Abend gebe es eine erhöhte Gefahr von Sturmböen, vereinzelt orkanartig. „Einzelne Gewitter möglich“, hieß es auch in der Prognose für Hessen. Die Temperatur-Höchstwerte liegen laut DWD bundesweit zwischen 16 Grad an der Nordsee und bis zu 27 Grad in Südbayern.

          Das Sturmtief „Fabienne“ wird am Sonntagabend über der Mitte Deutschlands erwartet. In der Nacht zum Montag seien bei starker Bewölkung weiterhin zeitweise kräftige Regenschauern zu erwarten –samt einer Kaltfront. Für Montag prognostiziert der DWD wechselnde Bewölkung mit zeitweise sonnigen Abschnitten. Auch an der Nordsee sind dann aber zunehmend Sturmböen zu erwarten.

          Sturmtief „Knud“ fegt über Skandinavien

          Auch Skandinavien war in den letzten Tagen von schweren Unwettern betroffen. Der norwegische Wetterdienst hatte am Freitag wegen des extrem starken Windes eine Warnung der höchsten Stufe ausgerufen, hob diese am Samstagmorgen jedoch wieder auf. Tief „Knud“ hatte am Freitag Dänemark erreicht und zog dann über Südnorwegen und Westschweden. Der Sturm sorgte für Stromausfälle in mehr als 50.000 Haushalten, Zug- und Fährverbindungen wurden gestrichen.

          Im Vorfeld war vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde und an der Küste vor zehn Meter hohen Wellen gewarnt worden. Es wurden keine größeren Verletzungen von Menschen gemeldet. Bäume stürzten jedoch durch den starken Wind um, zerstörten Stromleitungen, blockierten Straßen und Gleise.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.