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„Privater Streit“ : Nach der Messerstecherei sind alle Täter gefasst

Polizeieinsatz unmittelbar nach der Messerstecherei Bild: Bernd Kammerer

Nach der Messerstecherei an der Frankfurter Hauptwache haben sich die letzten beiden Verdächtigen der Polizei gestellt. Es handelte sich wohl um einen Racheakt.

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          Nach einer Messerstecherei am S-Bahnhof der Frankfurter Hauptwache mit vier Verletzten sind alle mutmaßlichen Täter gefasst. Die letzten beiden Verdächtigen, nach denen noch gefahndet worden war, haben sich am Wochenende der Polizei gestellt. Nähere Angaben dazu machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Den Männern, die türkischer Herkunft sein sollen, wird vorgeworfen, gemeinsam mit einem 43 Jahre alten Frankfurter und seinem 15 Jahre alten Sohn am Nachmittag des 29. Oktober vier Jugendliche an der Hauptwache mit Messern angegriffen und die 16 bis 18 Jahre alten Jungen zum Teil schwer verletzt zu haben. Die Polizei nimmt an, dass es sich um einen „privaten Streit“ handelte.

          Wie die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft sagte, war es etwa eine Woche vor dem Vorfall an der Hauptwache zu einer Auseinandersetzung zwischen Familienangehörigen beider Gruppen gekommen. Offenbar war der Angriff aus Sicht der Angreifer ein Racheakt.

          Nach der Tat ging die Polizei auch Hinweisen nach einem politischen Hintergrund nach. Ein kurdisches Medium hatte die Tat in die Nähe einer kurdischen Demonstration gerückt, an der die vier Opfer teilgenommen haben sollen. Bei den Tätern soll es sich demnach um türkische Nationalisten gehandelt haben. Das hätten die Aussagen der Opfer jedoch nicht bestätigt.

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