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Alabama : Und die Ziegenfarm geht an ...?

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Ziegen wie diese suchen im amerikanischen Elkmont einen neuen Besitzer. Bild: dpa

Eine voll funktionsfähige Ziegenfarm und ein Startkapital von fast 18.000 Euro – alles, was im amerikanischen Elkmont dafür verlangt wird, sind ein paar überzeugende Argumente und eine Bearbeitungsgebühr.

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          Elkmont im amerikanischen Bundesstaat Alabama ist ein Örtchen mit knapp 500 Einwohnern. Für Naturliebhaber mit schriftstellerischem Talent und einem speziellen Bezug zu Paarhufern könnte der Ort allerdings zur neuen Heimat werden – vorausgesetzt, sie können die jetzigen Eigentümer von ihrer Eignung überzeugen.

          Denn Leslie und Paul Spell suchen einen Nachfolger für ihre Ziegenfarm. Interessierte fordern sie auf ihrer Homepage dazu auf, in einem Essay ihr Talent zum Ziegenbauer unter Beweis zu stellen. Dem Autor der überzeugendsten Einsendung winkt eine acht Hektar große Farm inklusive Produktionsanlagen für Ziegenmilch und -käse. Des Weiteren bekommt der Neufarmer ein Startkapital in Höhe von rund 18.000 Euro.

          135 Euro und 200 Wörter

          Teilnahmebedingung sind knapp 135 Euro Antrittsgeld und ein Aufsatz auf Englisch von bis zu 200 Wörtern. Die Spells hoffen auf mindestens 2500 Teilnehmer. Dadurch ließe sich der Rest der Hypothek auf die Farm abbezahlen. Somit würde der Gewinner ein schuldenfreies Anwesen übernehmen. Außerdem wollen die Spells den Neubesitzer ausreichend ausbilden, um die Produktionsanlagen bedienen zu können.

          Wie der Kirchensender „WAY-TV“ berichtete, will das Paar selbst nach Costa Rica ziehen – aber nicht etwa, um dort einen ruhigen Lebensabend zu verbringen. Ihr Ziel sei es, Missionaren vor Ort beim Aufbau eigener Ziegenfarmen zu helfen. Eine Geschichte, die fast zu schön klingt, um wahr zu sein.

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