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Neoroyal : Das Comeback der Königshäuser

Eine fast normale Familie: William mit seiner Frau Kate und den Söhnen George (links) und Louis Bild: dpa

Das britische Königshaus erfreut sich seit 2010 eines erstaunlichen Aufschwungs in seiner Beliebtheit: Daran haben die Royals hart gearbeitet – denn schon Diana wusste, Bilder sind langlebiger als jede Schlagzeile.

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          Zehn Jahre waren seit dem Annus horribilis vergangen, dem Jahr, in dem unter anderem die Ehekrise von Prinz Charles und Prinzessin Diana nicht einmal mehr vom Palast verschwiegen werden konnte und Windsor Castle in Flammen aufging. Nur fünf Jahre her war das für die Königin noch viel schrecklichere Jahr 1997. Der Unfalltod von Prinzessin Diana und die vermeintlich teilnahms- und gefühllose Reaktion des Königshauses in den Tagen danach hatten die britische Monarchie in ihren Grundfesten erschüttert – und die Königin in der Folge nachhaltig verändert.

          Peter-Philipp Schmitt

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Elisabeth II. stand am 30. April 2002 anlässlich ihres goldenen Thronjubiläums vor beiden Kammern ihres Parlaments und sagte: „Change is a constant.“ – Das einzig Beständige ist der Wandel. Nur wer das akzeptiere, fügte sie hinzu, wer bereit sei, sich auf den Wandel einzulassen, was sie im übrigen zunehmend tue, der habe auch eine Zukunft.

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