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Prominente ziehen sich zurück : Wie Scientology die Mitglieder davonlaufen

  • -Aktualisiert am

Nie unbeobachtet: Celebrity Centre der sogenannten Church of Scientology Bild: action press

In den Fünfzigern eröffnete L. Ron Hubbard die Jagd auf Hollywood-Prominente. Doch die guten Zeiten sind vorbei. Inzwischen hat der große Exodus eingesetzt. Über den Niedergang der selbsternannten „Kirche“.

          7 Min.

          Wer dieser Tage das Celebrity Centre der Scientologen in Hollywood betritt, steht unter ständiger Beobachtung. Der uniformierte Wachmann, der die Schwingtür zu dem früheren Château Élysée öffnet, einem Gebäude im Stil eines französischen Schlosses aus dem 17. Jahrhundert, fragt wie beiläufig nach dem Wohnort und dem Namen. An der holzgetäfelten Rezeption übergibt er den Gast an die Empfangsdame.

          „Sind Sie zum ersten Mal hier? Möchten Sie eine Führung?“, fragt die Mittzwanzigerin. Die Antwort, nur im Café am Rosengarten der Anlage einen Cappuccino trinken zu wollen, stößt auf taube Ohren. Nach dem ersten Schluck aus dem Pappbecher steht schon Luke am Tisch.

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          Er sei hier, um der Besucherin das siebenstöckige Anwesen zu zeigen, das in Los Angeles auch „Château Scientology“ genannt wird. Fragen nach den prominenten Gästen des Celebrity Centre weicht er aus. Hatte Katie Holmes das Centre vor der Hochzeit mit Tom Cruise nicht fast täglich besucht, um sich in die Lehre des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard einführen zu lassen? Und welche Stars stehen jedes Jahr für die traditionelle Weihnachtsshow an der Franklin Avenue auf der Bühne? Aber zu Celebritys, die von Hubbard früher als „Communicators“ seiner Ideen zu dem galaktischen Herrscher Xenu gepriesen wurden, sagt Luke nichts.

          „Prominente sind zu einer Last für Scientology geworden“

          „Prominente sind zu einer Last für Scientology geworden. Viele verlassen die Kirche“, sagt der Blogger Tony Ortega über die Zurückhaltung. Der amerikanische Journalist, der auf seiner Website „The Underground Bunker“ täglich über die Organisation berichtet, hatte im Sommer 2013 als Erster den Bruch der Schauspielerin Leah Remini mit der Organisation vermeldet. Die New Yorkerin kehrte Scientology damals scheinbar unerwartet den Rücken, um ihrer neun Jahre alten Tochter Sofia Verhöre mit Hilfe des „E-Meters“, einer Art Lügendetektor zur Aufdeckung persönlicher Schwächen, zu ersparen.

          Wie Tony Ortega sagt, gärte der Zwist aber schon seit Jahren: „Leahs Ernüchterung über die Kirche setzte bei der Hochzeit von Tom Cruise im November 2006 ein. Sie eckte damals mit Fragen nach Shelly Miscavige an, der Ehefrau des Scientology-Führers David Miscavige.“ Obwohl Shelly Miscavige dem „Mission: Impossible“-Darsteller angeblich geholfen hatte, Katie Holmes bei einer als Casting kaschierten Brautschau kennenzulernen, fehlte sie bei der Hochzeitsfeier auf Schloss Odescalchi bei Rom.

          „Die Reaktion der Kirche, als sie nach Shelly fragte, schockierte Leah“, erinnert sich Ortega. Auf angebliche Beschwerden einiger Gäste folgte eine Abmahnung durch die Scientology-Führung. Eine Vermisstenanzeige, die Remini im Sommer 2013 für Michele „Shelly“ Miscavige aufgab, wurde als unbegründet abgetan. „Das Ganze stellte einen weiteren bizarren Versuch durch Frau Remini dar, den Führer der Kirche und seine Frau zu belästigen“, wetterten die Scientologen ungewohnt öffentlich gegen die Schauspielerin.

          Sorgt für Ärger: Die ehemalige Scientologin Leah Remini, hier mit ihrem früheren Mann Angelo Pagan, bekämpft die „Church“ heute.
          Sorgt für Ärger: Die ehemalige Scientologin Leah Remini, hier mit ihrem früheren Mann Angelo Pagan, bekämpft die „Church“ heute. : Bild: ddp Images

          Bis zu den Spannungen in Bracciano galt Remini als Vorzeige-Scientologin. Die Schauspielerin, die in der Serie „The King of Queens“ neben Kevin James als schnippische Rechtsanwaltsgehilfin Carrie Heffernan vor der Kamera stand, wuchs als Tochter der Lehrerin Vicki Marshall auf, eines Sektenmitglieds des höchsten Levels OT VIII. Als Jugendliche zog Remini für ein Jahr von Los Angeles nach Florida, um für L. Ron Hubbards Elitetruppe Sea Org zu arbeiten. Ein Jahr nach der Hochzeit mit dem Scientologen Angelo Pagan, einem kalifornischen Restaurantbesitzer, kam im Juni 2004 ihre Tochter Sofia zur Welt. Bei Veranstaltungen der „Kirche“ warb Remini derweil gemeinsam mit Hollywood-Stars wie Tom Cruise, John Travolta, Kirstie Alley und Jenna Elfman um neue Mitglieder.

          Der Leitfaden „Project Celebrity“

          Scientology-Gründer Hubbard hatte berühmten Gesichtern schon in den fünfziger Jahren eine wichtige Rolle zugedacht. „Es kann für die Organisation nur gut sein, wenn prominente Informationsträger ihren Namen hin und wieder erwähnen“, schrieb der Offizierssohn in seinem Leitfaden „Project Celebrity“. In einem Newsletter veröffentlichte Hubbard eine Liste von Wunschkandidaten wie Marlene Dietrich, Ernest Hemingway und Pablo Picasso.

          Schon damals trug er seinen Anhängern auf, Jagd auf Celebritys zu machen. „Wenn ihr euch für einen der Prominenten entschieden habt, sagt uns sofort Bescheid, damit ihr den Genannten ungestört jagen könnt“, gab Hubbard ihnen mit auf den Weg. Da seine Expertise als Verfasser schlichter Science-Fiction-Werke in Hollywood wenig Eindruck machte, musste seine „Kirche“ aber vorerst auf große Namen verzichten.

          Fette Beute: Tom Cruise, den Schauspielerin Mimi Rogers geködert haben soll, gilt als wichtigster Celebrity-Fang der Sekte.
          Fette Beute: Tom Cruise, den Schauspielerin Mimi Rogers geködert haben soll, gilt als wichtigster Celebrity-Fang der Sekte. : Bild: Polaris/laif

          „Als er ein Kopfgeld aussetzte, konnte er Mitte der Siebziger immerhin John Travolta rekrutieren“, sagt Ortega. „Später folgte Kirstie Alley, im Jahr 1986 auch Tom Cruise.“ Der damals 24 Jahre alte Schauspieler, der durch den Actionfilm „Top Gun“ zu einem der bekanntesten Hollywood-Stars avancierte, soll von seiner späteren Ehefrau, der Schauspielerin Mimi Rogers, angeworben worden sein. Laut Ortega hat der Golden-Globe-Preisträger inzwischen das zweithöchste Level der Scientologen erreicht: OT VII.

          Markenbotschafter Cruise

          Trotz dieser Prominenz scheint Hubbards „Project Celebrity“ nicht aufzugehen. Als David Miscavige nach dem Tod des Sektengründers im Januar 1986 die Führung übernahm, holte ihn eine Welle negativer Berichte ein. „Hubbard galt als äußerst prozessfreudig“, sagt Ortega. „Wer immer schlecht über ihn schrieb, wurde vor Gericht gezerrt. Als er starb, wurden die Medien aggressiver.“

          Wie der frühere Chefredakteur der renommierten New Yorker Wochenzeitung „The Village Voice“ recherchierte, änderte Hubbards Nachfolger Miscavige daher die Strategie. Statt den Ruf der Organisation weiter schweigend durch Berichte über finanzielle Unregelmäßigkeiten und Suizide von Mitgliedern ramponieren zu lassen, setzte er Cruise als eine Art Markenbotschafter ein. „Cruise sollte Scientology zu positiven Schlagzeilen verhelfen. Das Ganze ging aber nach hinten los“, fasst Ortega zusammen.

          L. Ron Hubbards Nachfolger: Sektenführer David Miscavige, dessen Frau Shelly seit mehr als zehn Jahren verschwunden ist
          L. Ron Hubbards Nachfolger: Sektenführer David Miscavige, dessen Frau Shelly seit mehr als zehn Jahren verschwunden ist : Bild: St. Petersburg Times / Polaris/l

          In einem Interview des Senders NBC sprach Cruise der Schauspielerin Brooke Shields im Juni 2005 ab, zur Behandlung postnataler Depressionen Medikamente zu nehmen. „Ich halte nichts von Psychiatrie. Sie ist eine Pseudowissenschaft“, tönte der Actionheld nach Vorbild L. Ron Hubbards.

          Zwei Monate zuvor hatte Cruise schon Millionen Zuschauer peinlich berührt, als er wie ein Kleinkind auf dem Sofa der Moderatorin Oprah Winfrey herum hüpfte, um seiner Liebe zum Seriensternchen Katie Holmes Ausdruck zu verleihen. Als Unbekannte im Jahr 2008 ein Werbevideo ins Internet stellten, in dem ein scheinbar weggetretener Cruise neun Minuten lang über Scientology als „Autorität über den Verstand“ schwadronierte, machten sich Tausende Fans abermals in sozialen Netzwerken über den Schauspieler lustig.

          Holmes' Scheidungsantrag vor vier Jahren ließ Miscaviges Versuch, das Image der Organisation durch Cruises Prominenz aufzupolieren, endgültig scheitern. „Als Katie ihn verließ, öffneten sich die Schleusentore“, sagt Ortega über das PR-Debakel. Amerikanische Medien berichteten, Holmes habe sich von Cruise getrennt, um ihre damals sechs Jahre alte Tochter Suri vor Scientology zu schützen. Gerüchte über Kontaktverbote mit Abtrünnigen (Disconnection), Missbrauch und das Aushorchen von Kindern (Auditing) wurden laut.

          „Es geht um Geld, Geld, Geld“

          „Wir erleben gerade den Anfang vom Ende der Scientologen“, sagte Jefferson Hawkins, der ehemalige Marketing-Chef der Organisation, dem Branchenblatt „The Hollywood Reporter“. Wie Hawkins, der die „Church“ nach mehr als 30 Jahren verließ, spielten immer mehr Mitglieder mit dem Gedanken, sich von der Organisation loszusagen. „Sie ist nicht mehr die Kirche, der viele bewusst beigetreten sind. Sie ist heute ein todernstes Geschäft, bei dem es vor allem um Immobilien, übertriebene Veranstaltungen und Forderungen nach immer mehr Geld, Geld, Geld geht“, schrieb Hawkins. Wie Abtrünnige berichten, verlangt Scientology für Beratungen, die helfen sollen, Seele und Geist von bösartigen Aliens zu befreien, bis zu 400 Dollar je Stunde.

          Noch dabei: John Travolta, hier mit Jenna Elfman (von links), Kelly Preston und Laura Prepon, wird womöglich von der Sekte erpresst.
          Noch dabei: John Travolta, hier mit Jenna Elfman (von links), Kelly Preston und Laura Prepon, wird womöglich von der Sekte erpresst. : Bild: Getty

          Während Prominente wie Will Smith, Jason Lee, Lisa Marie Presley und deren Mutter Priscilla Presley in den vergangenen Jahren unbemerkt Abschied von der „Church“ genommen haben sollen, wählte Leah Remini gleich mehrere Paukenschläge. Vor zwei Jahren veröffentlichte sie ihre Autobiografie „Troublemaker: Surviving Hollywood and Scientology“, im Dezember zeigte der Sender A & E die erste Episode ihrer Dokumentation „Leah Remini: Scientology and the Aftermath“. Amy Scobee, die ehemalige Chefin des Celebrity Centre, erzählt in der Serie, wie sie als Vierzehnjährige von einem Vorgesetzten vergewaltigt wurde und wie sich die Sekte bemühte, den Missbrauch unter den Teppich zu kehren.

          Mike Rinder, der ehemalige Sprecher der Glaubensgemeinschaft, lässt die Zuschauer an dem juristischen Weltbild der Hubbard-Jünger teilhaben. „Scientology versucht seine Mitglieder davon zu überzeugen, dass das Rechtssystem korrupt ist“, sagt der Australier, dessen Eltern ihn als Mitglied der Sekte erzogen. Auch Kinderschänder würden gedeckt.

          „Schmierkampagnen“ gegen Leah Remini

          Die Scientology-Reaktion auf die Enthüllungen? „Persönliche Angriffe anstelle des Versuchs, die vermeintlich falschen Fakten der Serie geradezustellen“, sagt Ortega. Der Dreiundfünfzigjährige verweist auf die Website leahreminiaftermath.com. „Leah Remini hat ihren früheren Glauben immer wieder für Geld und Aufmerksamkeit ausgeschlachtet. Sie sollte aufhören, Hass und religiöse Intoleranz zu verbreiten, um ihre eigenen Taschen zu füllen“, fordert Scientology auf der eigens eingerichteten Seite.

          Bloggt gegen Scientology: Tony Ortega weiß, dass der „Kirche“ die Mitglieder davonlaufen.
          Bloggt gegen Scientology: Tony Ortega weiß, dass der „Kirche“ die Mitglieder davonlaufen. : Bild: Bestimage

          Wie Ortega sagt, spornen die „Schmierkampagnen“ die New Yorkerin indes weiter an. Da Remini seit der Vermisstenanzeige für Shelly Miscavige im Sommer 2013 auf eine Antwort wartet, nahm ihr Anwalt Douglas Mirell vor einigen Wochen in Los Angeles abermals Kontakt zur Polizei auf. Die 55 Jahre alte Shelly soll vor zehn Jahren das letzte Mal bei der Beerdigung ihres Vaters gesehen worden sein. Ortega, der seit mehr als 20 Jahren Kontakt zu einigen Vertrauten bei Scientology hält, vermutet die Ehefrau des Führers der Organisation in einem versteckten Anwesen in der Nähe von Lake Arrowhead, einem Waldgebiet in den Bergen bei Los Angeles.

          Miscavige, wie Remini als Scientologin aufgewachsen, soll einigen Vertretern der Sekte vor ihrem Verschwinden zu selbstbewusst geworden sein. Dass sie sich in den vergangenen Jahren mit einem Leben in Einsamkeit arrangiert hat, schließt Ortega nicht aus. „Leah will aber sichergehen, dass es ihr gut geht“, sagt der Blogger.

          Von 100.000 auf 20.000

          Wie Abtrünnige berichten, sollen die Mitgliederzahlen der Organisation derweil sinken. Ehemalige ranghohe Scientologen wie Mark Rathbun bezifferten die Zahl der Anhänger in den neunziger Jahren, der besten Zeit der Bewegung, auf etwa 100.000 weltweit. Inzwischen soll sie bei knapp 20.000 liegen. “Früher kamen jeden Tag Hunderte junge Leute nach Los Angeles, um sich in Hollywood zu versuchen. Die Schauspielseminare der Scientologen waren damals gut besucht“, sagt Ortega. Heute würden potentielle Nachwuchsstars schon bei der Internetrecherche abgeschreckt.

          Aussteiger Mosey und Mark Rathbun
          Aussteiger Mosey und Mark Rathbun : Bild: action press

          Auch der Dokumentarfilm „Going Clear: Scientology and the Prison of Belief“ schlug im Frühjahr 2015 auf unangenehme Art hohe Wellen. Wie der Regisseur Alex Gib-ney behauptet, hatten Vertreter der Organisation hartnäckig auf die Cruise-Scheidung von Nicole Kidman im Jahr 2001 hingearbeitet. Die Oscar-Preisträgerin galt angeblich als „mögliche Störquelle“. Gibneys Film unterstützt zudem Spekulationen, Travoltas Abschied von der Sekte würde lediglich durch drohende Enthüllungen über sein Privatleben verhindert.

          Auch Amy Scobee ist nicht mehr dabei
          Auch Amy Scobee ist nicht mehr dabei : Bild: Imago

          „Besonders in Hollywood genießt Scientology einen so schlechten Ruf wie nie zuvor“, sagt Ortega. Auch jüngere Celebritys zögerten immer häufiger, sich Hubbards Sekte anzuschließen. Nach Angaben des Bloggers muss die Organisation prominente Gesichter zunehmend aus den eigenen Reihen rekrutieren. Die Schauspielerin Elisabeth Moss, die spätestens seit der Serie „Mad Men“ zu den bekanntesten Scientologen gehört, wuchs ebenso in der Glaubensgemeinschaft auf wie „Avatar“-Darsteller Giovanni Ribisi und Grammy-Preisträger Beck alias Beck Hansen.

          Nach anonymen Anschuldigungen gegen Scientology in sozialen Netzwerken und kaum gelesenen Büchern über die Praktiken der Organisation hat Leah Remini Enthüllungen über die „Church“ in den Mainstream gehoben. „Prominente sind gut behütete, gut geschützte, überarbeitete und zurückhaltende Beute“, hatte L. Ron Hubbard seinen Jüngern in den Anweisungen für „Project Celebrity“ mit auf den Weg gegeben. Dass aus den Gejagten mehr als 60 Jahre später Jäger werden könnten, hätte sich der Science-Fiction-Autor damals bestimmt nicht träumen lassen.

          Heimliche Aussteiger: Lisa Marie Presley (links) und ihre Mutter Priscilla sollen sich schon länger von Scientology gelöst haben.
          Heimliche Aussteiger: Lisa Marie Presley (links) und ihre Mutter Priscilla sollen sich schon länger von Scientology gelöst haben. : Bild: Reuters

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