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Fernbeziehung in der Pandemie : „Wie hält man das aus?"

Endlich sollte es für Josefine und David besser werden. Stattdessen ist wieder alles ungewiss. Bild: privat

Eigentlich wollte Josefine an Heiligabend zu ihrem Freund nach Tel Aviv fliegen. Drei Mal haben sie sich seit Ausbruch der Pandemie gesehen, mit jedem Wiedersehen kommt die Angst vor dem Abschied. Doch jetzt ist wieder alles anders.

          6 Min.

          Der Abschied im Herbst fiel vergleichsweise leicht. Nach anderthalb Jahren Ungewissheit, Dürre und Frust gab es erstmals wieder eine Perspektive. So wie in der Anfangszeit, als die Liebe ihnen diese Fernbeziehung zwischen Berlin und Tel Aviv eingebrockt hatte und sie die Regel aufstellten: Wir gehen nie auseinander, ohne zu wissen, wann wir uns das nächste Mal sehen.

          Julia Schaaf
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Pandemie scherte sich nicht um ihre Regel. Ein Jahr ohne Umarmungen, nur Facetime. 2021 zwei Kurzbesuche von David. Im Herbst bekam Josefine über Umwege endlich die Einreisegenehmigung, um die sie anderthalb Jahre gekämpft hatte. Vier Tage Tel Aviv, die Stadt hatte sich verändert. Ihre Klamotten in seinem Schrank, fast zwei Jahre unberührt, wirkten wie neu gekauft.

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