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Epizentrum des Kalten Krieges : Wie die DDR Partisanen für den Westen ausbildete

  • -Aktualisiert am

Training in einem anderen Stasi-“Dienstobjekt“, „Walli“ in Wartin in der Uckermark. Bild: BStU, MfS, HA XXII, Fo, Nr. 178, Bild 30

Kommunisten aus der Bundesrepublik lernten im Osten, wie man schießt und Sabotage verübt – für den Tag, an dem der Staat des Klassenfeindes kollabieren würde.

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          Die Bundesrepublik Ende der sechziger Jahre – ein Land im Epizentrum des Kalten Krieges. Das noch junge Wirtschaftswunderland erlebt eine erste „Sinnkrise“. Die Eruptionen der „Achtundsechziger“-Revolte hinterlassen vor allem bei der großstädtischen Jugend tiefe Spuren. Einer der Sinnsuchenden ist der Hamburger Teenager Dietmar Burmeister (Name geändert), heute 68. Den damaligen Fernmeldemonteurs-Azubi zieht es oft ins Universitätsviertel im Stadtteil Rotherbaum. Doch nicht um zu studieren – vielmehr ähnelt „der Audimax der Uni damals einer Kommunikationsdrehscheibe“, sagt er heute, „da war politisch viel in Bewegung“. Flugblätter und Zeitungen werden verteilt, es wird agitiert und polemisiert. Jeder ist irgendwie progressiv, links, antikapitalistisch, wenn auch mit unterschiedlicher Akzentuierung.

          Doch es sind nicht die theoretischen Debatten der diversen marxistischen Strömungen, die Burmeister faszinieren. Er sucht ideologisch „klare Kante“. Und findet die in der DKP, der Deutschen Kommunistischen Partei, mit der der 17-Jährige nach kurzen Gastspielen bei anderen hart linken Gruppen in Kontakt kommt. Die 1968 gegründete DKP ist nach dem Verbot der KPD im Jahre 1956 zu einem Sammelbecken der westdeutschen Kommunisten geworden – ferngelenkt und finanziert aus der DDR. Doch das weiß man heute, damals war das vielen noch nicht so offensichtlich.

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