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Mamablogs : Wer ich bin? Eigentlich eine ganz normale Mama!

Kochen, arbeiten, Kinder versorgen - Mütter und der Mental-Load Bild: dpa

Mehr als 2000 Frauen bloggen hierzulande über ihr Leben mit Kindern. An den Inhalten lässt sich ablesen, wie sich die Rolle der Mutter verändert hat – aber anders als erwartet.

          5 Min.

          Es ist ein gängiges Klischee, dass sich Mütter in Mamablogs nur über die richtige Handhabung von Stoffwindeln, die schönsten Bastelideen, den ultimativen Geburtstagskuchen austauschen oder niedliche Babyfotos ins Netz stellen. Tatsächlich gibt es das auch, aber die Blogs nur darauf zu reduzieren, wäre falsch. Längst geht es auch um Grundsätzliches, wenn Mütter über ihren Alltag bloggen. Es geht um Erziehung, Pädagogik und um eine Haltung.

          Anke Schipp

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dass es sich bei den Blogs um ein ernsthaftes Phänomen handelt, zeigt sich schon daran, dass man nicht mehr von Mamablogs redet, weil es abwertend und verniedlichend klingt, sondern von Familienblogs (natürlich auch, weil es bloggende Väter gibt). „Sie sind wie ein Schaufenster, in dem wir sehen, wie Familien heute leben und wie sie Erziehung definieren“, sagt Professor Helen Knauf, die zum Thema Familienblogs forscht.

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