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Cathy Hummels : Aus dem Leben einer Influencerin

Ein Sendungsbewusstsein, das Journalisten in Panik versetzt: Cathy Hummels beim Foto-Shoot in München. Bild: Dominik Gierke

Von Influencerin Cathy Hummels war vergangene Woche wieder besonders oft die Rede. Aber was macht sie eigentlich so, auf Instagram, und was soll man davon halten, dass es dabei vor allem ums Hübsch-Sein geht?

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          Cathy Hummels verspätet sich, weil sie noch auf ihren Mann warten musste, einen bekannten Fußballspieler. Der übernimmt nach dem Training den gemeinsamen Sohn Ludwig, auf den sie am Vormittag aufgepasst hat. Natürlich hatte sie auch noch Hilfe da, weil sie im Office war, wie sie es nennt. Ausnahmsweise hat sie Ludwig schon um zehn hingelegt, das macht sie normalerweise nicht vor zwölf, da ist sie streng, aber heute ging es nicht anders, und Cathy war froh, dass ihr Sohn, noch keine anderthalb Jahre alt, schlief und sie in Ruhe arbeiten konnte.

          Johanna Dürrholz

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Ich sitze also in ihrem kleinen Lieblingscafé in München, in dem es sehr guten Filterkaffee und noch viel besseren Kuchen gibt (veganer Apple Crumble ist Cathys Favorit) und beobachte durch die großen Fenster, wie Cathy Hummels draußen mit dem Rad vorfährt. Ihr Rad ist rosa-pink, vorn ist ein Korb dran, und am Lenker baumeln rosafarbene Bommeln. Mit dem Fotografen dauert es nur zehn Minuten, weil Hummels super aussieht und außerdem oft Bilder macht und genau weiß, wie sie zu schauen und zu posieren hat. Dann kommt sie herein, und genau wie beim letzten Mal, als wir uns getroffen haben – das war nur ganz kurz, auf dem Empfang der Fashion Week in Berlin – ist sie umwerfend. Sie ist sich ihrer Wirkung vollkommen bewusst, ihre Art zu reden ist forsch, und ihre Augen sind der Wahnsinn.

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