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Waldpädagogin fordert : „Gebt den Kindern Wald“

„Viele Kinder sind zu viel eingepfercht, hier darf man alles anfassen; gestritten wird so gut wie gar nicht“: Kinder im Naturspielplatz Wald. Bild: Schulz, H./juniors@wildlife

Bäume betasten, Hütten bauen, Käfer beobachten – vor allem: einfach machen lassen. Ein Gespräch mit Deutschlands erster Waldpädagogin Ute Reifferscheidt über natürliche Urinstinkte und Einweghandschuhe an Wandertagen.

          5 Min.

          Ute Reifferscheidt sitzt in ihrem alten Bauernhaus im belgischen Hergenrath hinter verwunschenen Hecken im Eupener Butterländchen, jener idyllischen Landschaft im Dreiländereck. Aachen und die Niederlande liegen um die Ecke. Seit fast vierzig Jahren führt Reifferscheidt Kinder und mittlerweile auch Erwachsene durch deutsche Wälder.

          Ursula Kals
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Frau Reifferscheidt, Sie waren Deutschlands erste „Waldpädagogin“. Der Wald mag rufen, aber wir hören ihn nicht. Wie bringe ich Kindern die Natur nah?

          Das gelingt leicht. Gehen Sie mit ihnen in den Wald etwas abseits der Wege, dorthin, wo es interessant ist, und lassen Sie die Kinder einfach machen.

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