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Vorwahlen in Amerika : Clint Eastwood spricht sich für Bloomberg aus

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Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood galt bisher als überzeugter Republikaner. Nun spricht er sich allerdings für den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Michael Bloomberg aus. Bild: AFP

Bei der letzten Präsidentschaftswahl unterstützte der Schauspieler und bekennende Republikaner noch Donald Trump. Heute beklagt er dessen „widerwärtige“ Politik und glaubt, Bloomberg ins Amt zu bringen, sei „das Beste, was wir tun könnten“.

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          Der amerikanische Schauspieler Clint Eastwood hat sich für den Medienmilliardär Michael Bloomberg im Rennen um die amerikanische Präsidentschaft ausgesprochen. „Das Beste, was wir tun könnten, ist, Mike Bloomberg da hineinzubringen“, sagte Eastwood dem „Wall Street Journal“ in einem Interview. Vor vier Jahren unterstützte der Schauspieler und Regisseur noch den heute amtierenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

          In dem Interview äußerte der 89-Jährige, dass er zwar einiges von Trumps Politik zu schätzen wisse. Er beklagte jedoch die heutige „widerwärtige“ Politik in den Vereinigten Staaten. Trump solle sich „auf vornehmere Weise verhalten, ohne zu twittern und die Leute zu beschimpfen“, sagte Eastwood.

          Der 78-jährige Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York, stieg im November in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten ein. Der Medienmilliardär lässt die Vorwahlen im Februar aus und konzentriert sich auf den sogenannten Super-Dienstag am 3. März, an dem in 14 Bundesstaaten gewählt wird.

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