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Besuch vom Schlüsseldienst : 300 Euro und einige skurrile Geschichten

Wem die Tür mit dem Schlüssel auf der falschen Seite ins Schloss fällt, läuft Gefahr, auf den erstbesten gegoogelten Schlüsseldienst hereinzufallen. Bild: dpa

Wer den Schlüsseldienst ruft, sollte sich auf hohe Rechnungen einstellen. Mit etwas Glück springen aber auch interessante Geschichten dabei heraus – über Äffchen, Koks und Raubkatzen.

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          Ja, man habe richtig gehört, ein Tiger, sagt der Mann vom Schlüsseldienst und stochert mit einem Draht in dem schmalen Türspalt herum. „Verrückt, oder?“ Der Kunde hatte sich ausgesperrt und warnte ihn, er besitze einen Tiger, was aber nach bloßer Angeberei geklungen habe. Doch es war die Wahrheit. „Kein ausgewachsener natürlich, sondern so ein kleiner Baby-Tiger“.

          Melanie Mühl

          Redakteurin im Feuilleton.

          Er schiebt eine Türöffnungskarte nach der nächsten in den Spalt und ruckelt mit den biegsamen Kunststoffteilen wie verrückt hin und her, bis er schwitzt. Aber auch das funktioniert nicht. Die Tür bleibt verschlossen. „Eigentlich brauche ich für so eine Tür zwei, allerhöchstens fünf Minuten.“ Auf seiner Stirn sammelt sich der Schweiß. Man denkt an die veranschlagten 220 Euro. Kein schlechter Minutenlohn.

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