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Trotz „leichter Differenzen“ : Verkehrsminister wollen schnelle Zulassung von Elektro-Rollern

  • Aktualisiert am

Wien: Elektroroller-Fahrer auf dem Heldenplatz Bild: dpa

Deutschland soll auf den Tretroller aufsteigen können – dafür sind die Verkehrsminister der Länder. „Wir wollen uns nicht hinter Bürokratie verschanzen“, sagt Saarlands Ressortchefin.

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          Die Verkehrsminister der Länder sind für eine rasche Zulassung von Elektro-Tretrollern. Es gebe zwar noch „leichte Differenzen“ darüber, ob die langsamen Versionen der neuen Gefährte auf dem Gehweg fahren dürften, sagte die Vorsitzende der Konferenz der Verkehrsminister, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), am Freitag in Saarbrücken.

          Aber alle seien sich einig: „Wir wollen uns nicht hinter Bürokratie verschanzen, sondern wir wollen den Weg frei machen.“ Die „E-Scooter“ seien „ein gutes Mittel der letzten Meile“. Und jetzt gehe es darum, „dass Deutschland auf den Tretroller aufsteigen können soll“.

          Klar sei, dass auf dem Gehweg nur im Schritttempo gefahren werden dürfe. Und: Dass örtliche Behörden an engen oder gefährlichen Stellen auch Einschränkungen festlegen dürften. „Da wird es keine perfekte Lösung geben“, sagte Bundesverkehrminister Andreas Scheuer (CSU). Es werde Konflikte geben. „Natürlich werden wir selbst dazu lernen müssen und vielleicht nachsteuern.“ Aber es gebe eine Versicherungspflicht und klare Regeln. „Wir werden es nicht jedem recht machen“, sagte er.

          Final solle im Bundesrat über die Zulassung diskutiert werden, voraussichtlich am 17. Mai, sagte Rehlinger. „Die Fußgänger dürfen nicht unter die Räder kommen.“ Eine jetzige Nachbesserung der gerade vom Kabinett beschlossenen Verordnung würde „zu viel Zeit kosten“, sagte Scheuer. Es gebe sehr viele Menschen, die die Roller bereits hätten – und auf die Zulassung warteten.

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