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Angebliche Vergewaltigung : Vorermittlungen gegen Gérard Depardieu eingestellt

  • Aktualisiert am

Der französische Schauspieler Gérard Depardieu besucht am Rande des „Brussels International Film Festival“ das Brüsseler Rathaus. (Archivfoto) Bild: dpa

Im August 2018 zeigte eine damals 20 Jahre alte Schauspielerin den „Obelix“-Darsteller wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe an. Jetzt hat die französische Justiz die Untersuchungen eingestellt.

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          Die französische Justiz hat Vorermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den französischen Filmschauspieler Gérard Depardieu (70) eingestellt. Es sei nicht möglich gewesen, durch die Untersuchungen Straftaten zu belegen, bestätigten Justizquellen der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

          Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte die Vorermittlungen wegen Vergewaltigungen und sexueller Übergriffe im August 2018 eingeleitet. Dieses Vorgehen ist in der französischen Justiz üblich, wenn eine Anzeige eingeht. Eine Vorermittlung ist aber nicht gleichbedeutend mit einem Ermittlungsverfahren.

          Eine damals 20 Jahre alte Schauspielerin hatte die Anzeige eingereicht, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten. Depardieu hatte die Vorwürfe nach dem Eingang der Anzeige zurückgewiesen. In einem von mehreren französischen Medien zitierten Schreiben seines Anwalts hieß es, Depardieu sei von den Anschuldigungen erschüttert.

          Depardieu ist einer der berühmtesten französischen Schauspieler und wurde unter anderem für seine Rollen als „Obelix“ und „Graf von Monte Christo“ bekannt.

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